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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Mein Griff ist sehr zielsicher"
Zwischenüberschrift:
Haverkämper weist Vorwurf energisch zurück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Ich weise den Vorwurf von Herrn Dicke in aller Deutlichkeit zurück und empfinde ihn als pauschal und persönlich diskriminierend." Mit diesen Worten reagierte gestern Stadtdirektor Dr. Jörn Haverkämper auf eine Pressemitteilung der FDP-Ratsfraktion, in der Fraktionschef Prof. Dr. Hans-Albrecht Dicke dem Stadtdirektor im Zusammenhang mit der abgesetzten aktuellen Stunde zum Gemba-Papier vorgeworfen hatte, er habe als ehemaliger Umweltdezernent den Bereich offenbar nicht in den Griff bekommen (wir berichteten).
Haverkämper wies in seiner Erwiderung gegenüber der Neuen OZ darauf hin, daß er als erster Umweltdezernent der Stadt das Umweltamt aufgestellt und zuvor aus festen bestehenden Strukturen herausgelöst habe. " Für mich ist es angesichts des Erreichten auch unverständlich, warum Prof. Dr. Dicke mir öffentlich Versagen vorwirft", meinte Haverkämper.
So habe er nicht nur das Amt aufgebaut, den Bereich der Abfallwirtschaft, des Naturschutzes und des konzeptionellen Umweltschutzes mit Vehemenz vorangetrieben, sondern auch die Umweltqualitätsziele der Stadt definiert und bei den Verhandlungen mit DSD Pflöcke eingeschlagen. " Insofern habe ich nicht versagt, sondern im Gegenteil mit zielsicherem Griff die Strukturen für eine effektive Umweltarbeit in Osnabrück erst geschaffen", betonte der Stadtdirektor.
Mit Blick auf das Gemba-Papier erinnerte Haverkämper daran, daß es bekanntermaßen als Diskussionsgrundlage für eine Umstrukturierung des Umweltamtes herangezogen wird. Allerdings müsse die Verwaltung vor einer öffentlichen Debatte über die Analyse auch die Chance haben, die kritischen Anmerkungen des früheren Amtsleiters auf ihre Berechtigung hin zu überprüfen.
Die persönliche Kritik Dickes sei allerdings ein Mißgriff und Zeichen fehlender Sensibilität in der politischen Auseinandersetzung. " Ich nehme sie aber vor dem Hintergrund der politischen Schlappe, die die FDP im Rat erlitten hat, nicht ernst und gedenke, sie dem verehrten Professor nicht weiter nachzutragen", schlug Jörn Haverkämper abschließend versöhnliche Töne an.
Autor:
fr


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