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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sind umweltbewußte Lehrer Exoten?
Zwischenüberschrift:
Erfahrungsaustausch in der Universität
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Umweltbewußtes Verhalten wird häufig über die Schule in die Haushalte getragen. Um die lokale Umwelterziehung besser zu vernetzen, trafen sich Lehrer aus Osnabrücker Schulen einen Tag lang mit Fachleuten von Umweltverbänden und anderen Organisationen in der Universität. Zu der Veranstaltung hatte Dr. Gerhard Becker vom Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften zusammen mit der Ländlichen Erwachsenenbildung und dem Verein für Ökologie und Umwelt eingeladen.
Die Lehrer und Lehrerinnen, die sich für Müllvermeidung oder sparsamen Umgang mit Energie in der Schule einsetzen, fühlen sich, wie der Erfahrungsaustausch zeigte, nicht selten als Einzelkämpfer oder gar Exoten. Nach der Tagesveranstaltung in der Uni gingen aber viele von ihnen mit dem sicheren Gefühl nach Hause, nicht allein zu sein.
Mit von der Partie war Jürgen Drieling, der bei der Bezirksregierung für den Umweltschutz in der Schule zuständig ist. Er forderte ein stärkeres Engagement der Kommunen, auch bei der Abfallberatung in den Schulen.
Auf die Notwendigkeit der Zusammenarbeit verwies Joachim Ladkau vom Lehrerfortbildungsprojekt lokale Umwelterziehung. Er berichtete, daß es jetzt aus allen vier Schulformen Teams mit Multiplikatoren gebe. Ladkau ist überzeugt, daß sich das Engagement lohnt: " Verhaltensänderungen sind bei Kindern leichter zu erreichen als bei Erwachsenen."
Obwohl es noch nicht " von oben" vorgeschrieben ist, gibt es in zahlreichen Schulen Ansätze für einen umweltfreundlichen Wandel. Das fängt bei der gesunden Ernährung im Schulkiosk an und geht über die Getrenntsammlung von Altpapier und Biomüll bis zur Frage, wer das Licht ausmacht, damit es nicht noch stundenlang brennt.
Auch das bereitet vielen Pädagogen Kummer: Da strengen sie sich an und handeln energiebewußt, aber der Stromverbrauch der Schulen steigt und steigt. Vielleicht zeigt die Verbrauchskurve beim nächsten Mal ja doch nach unten.
Am Rande wurde auch von kleinen Erfolgen berichtet: So soll ein Knirps in der Schule berichtet haben, sein Vater trinke das Bier nun aus Pfandflaschen statt aus Dosen. Da hat der Umweltunterricht also seine Spuren hinterlassen. rll
Autor:
rll


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