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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die Brückenpfähle werden nun "bombensicher" gemacht
Zwischenüberschrift:
Sondierungen an der Trasse der neuen Brückenstraße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bilduntertitel
AUS NACHKLÄRBECKEN stammt das Wasser, das sich hier noch auf der zukünftigen Trasse der Brückenstraße zwischen Klöcknerstraße und Hase befindet. Mit einem provisorischen Damm wird jetzt die Baustelle vom Nachklärbecken getrennt.
Foto: Detlef Heese

Als riesige Baustelle präsentiert sich zur Zeit das Gelände an der Kläranlage in Eversburg. Für den Betrachter ist nicht zu erkennen, daß hier zwei verschiedene Bauvorhaben laufen. Neben der Erweiterung der Kläranlage ist es die Brückenstraße, deren Trasse allmählich Formen annimmt. Noch in diesem Jahr sollen auch die Brücken über die Hase und über den Stichkanal zumindest im Rohbau stehen.

Die Brückenstraße, deren endgültige Fertigstellung für 1993 vorgesehen ist, verbindet dann die Klöcknerstraße und den Fürstenauer Weg, entlastet somit die Römereschstraße und dient als Nordzubringer zur Autobahn.

" Zur Zeit sind die Straßenbauer damit beschäftigt, den moorigen und damit nicht tragfahigen Boden auszukoffern und durch stabilen Untergrund zu ersetzen", spricht Helmut Meinert von der Straßenbauabteilung im städtischen Tiefbauamt die laufenden Arbeiten an. 70 000 Kubikmeter Aushub verlassen so die Baustelle und werden in Steinbrüchen des Piesberges verfüllt oder kommen auf eigene Deponien der Bauunternehmen. Das neue Material stammt ebenfalls vom Piesberg oder aus Kiesgruben der am Bau beteiligten Firmen Köster-Bau und Wittfeld.

Nach den Angaben Meinerts haben die Brückenbauer ihre statischen Berechnungen inzwischen abgeschlossen: für die 26, 5 Meter lange Hasebrücke laufen bereits die Vorarbeiten für die Betonierung des Fundamtes. Die Brücke über den Stichkanal in Höhe des Ölhafens unmittelbar neben der Schleuse soll 34 Meter lang werden. Da sie wegen des schwierigen Geländes auf 15 Meter hohen Pfählen ruhen muß und diese in bombenverdächtigen Boden gerammt werden sollen, sondieren Sprengstoffexperten zur Zeit das Gelände.

,, Diese Baustelle ist besonders interessant, weil verschiedene Baudisziplinen beteiligt sind und der Untergrund mit ständig wechselnden Schichten eine besondere Herausforderung darstellt", skizziert Helmut Meinert nicht ganz ohne Stolz die Aufgaben der kommenden Monate. fr
Autor:
fr


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