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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zuviel Regenwasser fließt über die Kanalisation ab
Zwischenüberschrift:
Tiefbauamt verteidigt den Bau von Regenrückhaltebecken
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ist es notwendig, noch mehr Regenrückhaltebecken in der Stadt zu bauen? Diese in der Vergangenheit immer wieder mal diskutierte Frage kam dieser Tage im Finanzausschuß erneut auf, als es um die Bewilligung von 500 000 DM für den Grunderwerb des geplanten Regenrückhaltebeckens an der Mindener Straße in Gretsch ging ein auch im Ortsrat umstrittenes Vorhaben.

Der Leiter des Tiefbauamtes, Kurt Jäger, und sein Kollege vom Umweltamt, Wolfgang Gemba, machten dagegen geltend, daß die Notwendigkeit solcher Maßnahmen inzwischen bundesweit befürwortet werde. Die Städte gingen zunehmend dazu über, Regenrückhaltebecken anzulegen. Osnabrück habe auf Grund der vor Jahren eingeleiteten Maßnahmen einen erheblichen Vorsprung.

Die positiven Auswirkungen seien Jahr für Jahr bei heftigen Regenfallen sichtbar. Die Zahl der Überflutungen von Kellern in Wohngebieten oder von Straßen und Straßenunterführungen sei erheblich zurückgegangen. Durch die in den vergangenen Jahrzehnten rapide gewachsene Zahl versiegelter Flächen versickere immer weniger Wasser in das Erdreich, zuviel fließe über die Kanalisation ab.

Würde das Regenwasser mehr auf den Privatgrundstücken vesickern, wären wesentlich weniger Rückhaltebecken notwendig gewesen, betonte Jäger. Man weise Bauwillige seit langem auf diese Möglichkeiten hin, die bei weitem nicht genutzt würden. Leider könne man dies nicht zur Vorschrift machen, weil die gesetzlichen Grundlagen dafür nicht ausreichten. Das Tiefbauamt müsse sich mit einem Stempel begnügen, der die Versickerung auf privaten Grundstücken empfehle.

Im Vermögenshaushalt sind neben dem Grunderwerb für das Regenrückhaltebecken an der Mindener Straße, den der Rat möglicherweise stoppt, Mittel für die Fertigstellung des Regenrückhaltebeckens im Bereich der Nette in Haste vorgesehen. Insgesamt sind dafür 2, 3 Mio. DM eingeplant. Davon wurden im vergangenen Jahr (wir berichteten) für verschiedene Bauwerke (Damm und Durchlaß) 650 000 DM verbaut. Für dieses Jahr sind weitere l , 6 Mio. DM eingeplant. Die Arbeiten für das eigentliche Becken wurden in diesen Tagen begonnen. Planierraupen schieben im Bereich der Nette am Haster Weg den Mutterboden weg. kh
Autor:
kh


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