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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
23 Pappeln müssen weichen
Zwischenüberschrift:
Kanalufer: Eichen und Eschen statt Monokultur
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Auf den ersten Blick sah es aus wie ein Schildbürgerstreich: Im Auftrag der Stadtwerke rodeten Holzfäller gestern 23 kräftige Pappeln, um einer Anzahl junger Eichen und Eschen mehr Licht zu verschaffen. Die Aktion an der Kanalböschung in Eversburg hat gleichwohl einen Sinn, wie der Naturschutzbeauftragte Prof. Hartmut Peucker ausführte. Eine Monokultur soll in einen dauerhaften Gehölzbestand umgewandelt werden.

Für den geplanten Ausbau des Stichkanals mußte ein sogenannter landschaftspflegerischer Begleitplan aufgestellt werden, in dem Ausgleichsund Ersatzmaßnahmen für verlorengegangenes Grün festgelegt sind. In Verhandlungen mit der unteren Naturschutzbehörde und dem Naturschutzbeauftragten kamen die Kanalbauer überein, die Pappelfläche gegenüber dem Industriegebiet am Fürstenauer Weg zu einem ökologisch wertvollen Wäldchen umzugestalten.

Deshalb wurden in den vergangenen Wochen zwischen die Pappelreihen standortgerechte Eichen und Eschen gepflanzt. Von Anfang an stand fest, daß sich die jungen Bäume nur entwickeln können, wenn es der Monokultur ans Leder geht. Der vorläufige Preis für die von Menschenhand angelegte Natur waren die 23 Pappeln, die gestern der Säge zum Opfer fielen. Dabei wird es jedoch nicht bleiben, wie Hartmut Peucker gestern ausführte, weitere Pappeln sollen fallen. rll
Bilduntertitel
MEHR LICHT sollen die vor kurzem gepflanzten Eichen und Eschen (links) am Kanalufer in Eversburg bekommen. Dafür wurden 23 größere Pappeln gerodet. Foto: Gert Westdörp


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