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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
An der Hase entsteht ein kleiner Park
Zwischenüberschrift:
Pottgraben: Umgestaltung der Fläche am Hallenbad
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
An der Hase entsteht ein kleiner Park
Pottgraben: Umgestaltung der Fläche am Hallenbad

Am Pottgraben verlegen die Tiefbauer einen Kanal, durch den gut und gern ein Auto fahren könnte. Die große Röhre soll das Regenwasser vom Fledder in die Hase leiten. Aber noch interessanter ist das, was nach dem Abzug der Tiefbauer über der Erde entsteht. Hinter dem renovierten Pottgrabenbad ist eine Grünanlage geplant, die auch das Haseufer zum Erlebnisraum machen soll. Längerfristig sind weitere Bereiche am Ufer für eine fußgängerfreundliche Umgestaltung vorgesehen. Für das Vorhaben am Pottgraben stehen der Stadt Sanierungsmittel zur Verfügung.
Das Hallenbad von 1926/ 1927, das wegen seiner zahlreichen Bauschäden zeitweise vom Abriß bedroht war, glänzt jetzt von allen Seiten. Von innen und außen ist das Gebäude mit allen seinen technischen Anlagen gründlich erneuert worden. Durch den Abriß der alten Heizzentrale und der medizinischen Bäder am Pottgraben wurde Raum frei für neue Planungen. Nach der Fertigstellung des dritten Bauabschnitts ist jetzt das Umfeld der Schwimmhalle an der Reihe.
Prof. Raimund Beckmann hat in Absprache mit dem Grünflächenamt den Entwurf für einen kleinen Park angefertigt. Über eine schlanke Fußgängerbrücke aus Stahl- und Holzelementen ist das Areal von der Heinrich-Heine-Straße aus erreichbar. Die Grünanlage soll als Teil eines Wegesystems konzipiert werden, das sich auf der einen Seite dem geplanten Haseuferweg anschließt und auf der anderen Seite zum Salzmarkt fortgesetzt werden kann.
Rötliches Pflaster kennzeichnet die Fußgängerbereiche, der schnurgerade Weg am Pottgrabenbad wird an einer Stelle kreisförmig erweitert. Dieses Rondell soll zu einem kleinen Spielplatz ausgebaut werden.
Auf der Freifläche an der Straßenecke Pottgraben / Niedersachsenstraße ist ein öffentlicher Parkplatz vorgesehen. Claus Runge vom Tiefbauamt der Stadt berichtete gestern in einem Pressegespräch, daß dieser Parkplatz als erster in Osnabrück mit einem Ölabscheider ausgestattet werden soll: Das unterirdische Becken verhindert, daß heruntergetropftes Öl mit dem Regenwasser in die Hase gelangt.
Aber das ist nur der erste Schritt. Ganz in der Nähe wollen   die Tiefbauer längerfristig auch ein Regenklärbecken für die   Wassermassen aus dem Fledder anlegen. Schon jetzt ist zu   erkennen, welche gigantischen Abmessungen die unterirdische Kanalröhre bekommen wird. Voraussichtlich in der kommenden   Woche sollen 3, 25 Meter breite und 2 Meter hohe Betonelemente   verankert werden.
Ganz stolz sind Klaus Röthig und seine Mitarbeiter vom Tiefbauamt, daß es trotz der tiefen Ausschachtungen keine Grundwasserabsenkung gibt: Innerhalb der Spundwände wird nur das abgepumpt, was nach außen nachfließt. Peilbrunnen wurden angelegt, um den Wasserstand permanent zu kontrollieren.
Behutsam soll nach den Worten von Horst Weiland (städtisches Grünflächenamt) auch mit den verbliebenen Bäumen umgegangen werden. Schon vor dem ersten Spatenstich verschwanden sie hinter einer Absperrung aus Drahtgittern, die auch ein Überfahren der Wurzelbereiche unmöglich macht. Aber wo gehobelt wird, fallen Späne: Etliche Bäume standen dem Kanalbau im Weg. Sie sollen durch Neupflanzungen ersetzt werden.
Autor:
rll


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