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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Naturdenkmal statt exklusiver Wohnungen
Zwischenüberschrift:
Grüne fordern Schutz des OAB-Geländes
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Naturdenkmal statt exklusiver Wohnungen
Grüne fordern Schutz des OAB-Geländes

Als Naturdenkmal solle die Stadt Osnabrück das Landschaftsschutzgebiet hinter dem Komplex der OAB auf dem Westerberg unter Schutz stellen. Diese Forderung hat jetzt die Ratsfraktion " Die Grünen" aufgestellt. In einer Presseerklärung heißt es dazu, daß nach dem Willen der Stadtverwaltung und des derzeitigen Eigentümers der im Stadtgebiet einmalige Wildwuchs zugunsten einer exklusiven Wohnbebauung zerstört werden solle.
Nach Informationen von Anliegern handele es sich bei dem Gebiet um einen ehemaligen Steinbruch, der größtenteils mit Schutt und Müll aufgefüllt worden ist. Eine Bebauung dürfte daher ohnehin nicht in Betracht kommen. Eine voreilige Zerstörung der Pflanzenvielfalt müsse deshalb in jedem Fall unterbunden werden.
Auch für den Fall, daß sich das Gelände tatsächlich für eine Bebauung eignen sollte, müssen derartige Pläne unverzüglich vom Tisch, fordern die Grünen. Das Gebiet sei die Spitze eines grünen Fingers, der von Westen her bis zum Stadtzentrum reicht. Wegen seines unberührten Charakters ist es die Heimat seltener Pflanzen und Vogelarten. Der in unmittelbarer Nachbarschaft liegende, seit langer Zeit naturbelassene Steinbruch behält seine Funktion für Pflanzen und Tiere nur im Zusammenhang mit dem gefährdeten Landschaftsschutzgebiet.
Nachdem eine angrenzende Fläche verwilderter Obstgärten mit außerordentlich wertvollem Heckenbestand bereits für eine Wohnbebauung zerstört worden sei, müsse nunmehr für den verbliebenen Bereich dem Naturschutz eindeutiger Vorrang eingeräumt werden.


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