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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Prost auf den Pappelsee
Zwischenüberschrift:
Bürgerverein Wüste lud die am Bau Beteiligten ein
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bilduntertitel

PROST AUF DEN PAPPELSEE! Der Burgerverein Wuste links 1. Vorsitzender Prof. Dr.Kari-Heinz Muller dankte den am Bau Beteiligten mit einem klefnen Umtrunk.Foto: Gert Westddrp

" Nicht nur der Bürgerverein, auch die Anlieger haben den See voll angenommen!" Damit traf Prof. Dr. Karl-Heinz Müller, 1. Vorsitzender des Bürgervereins Wüste, den Nagel auf den Kopf. Als ,, Dankeschön" für die Fertigstellung des Pappelsees in der Wüste hatte der Verein Vertreter von Tiefbauamt, Grünflächenamt, der Firma Köster und Landschaftsbauer zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.

Abwechselnd betätigten sich der Vorsitzende, sein Stellvertreter Heiko Tilebein und Kassenwart Hans-Joachim Riering als Zugpferde für das Marketender-Wägelchen à la Mutter Courage, das mit Bier, Limonade und Baguette bestückt rund um den See gezogen wurde, nachdem es mit viel Mühe unter der Barriere an der Overbeckstraße hindurchbugsiert worden war. Prof. Müller freute sich, daß hier ein Zweckbau mit Grün und Erholungsfläche kombiniert worden sei und daß dieses Projekt wider Erwarten zuletzt schnell geklappt habe.

Beim Pappelsee, wie der Volksmund das gut 300 m lange, 50 m breite und 1, 55 m tiefe Gewässer parallel zum Pappelgrabenzwischen Prenzler- und Jostesweg getauft hat, handelt es sich um ein Regenrückhaltebecken, das schon im Entwässerungsplan der Stadt von 1962 enthalten ist. Was technisch erforderlich ist, um bei starken Regenfällen die Keller in der Wüste vor " Land unter" zu bewahren, ist in Gestaltung und Bepflanzung zu einer wesentlichen Bereicherung des Stadtbildes geworden (siehe auch Bericht vom 4. Juni).

Problematisch sind hier noch die ohne Leine herumlaufenden Hunde und Radfahrer, die anstelle von Rücksichtnahme auf Spaziergänger die Klingel betätigen. Konkurrenz zum nahe gelegenen " Moskau" ist der Pappelsee jedoch nicht. Das Oberflächenwasser bringt nämlich Staub und Dreck und Abrieb von Autoreifen ins Wasser. Wenn bei kräftigen Regenfällen wie kürzlich der Uferweg an zwei Stellen überschwemmt ist, dann liegt das durchaus im Interesse der Wasserbauer, denn sonst würde der Pappelgraben steigen, ohne Wasser an den See abzugeben.

Auf dem See, bei dessen Umrundung sich Vorstandsmitglied Fritz Kühl eifrig als Mundschenk betätigte, zogen bereits zwei Entenmütter mit ihrem Nachwuchs ihre Runden. Der Bürgerverein selbst hat schon über 40 Seerosen eingesetzt und plant, nach Abstimmung mit der Stadt, noch eine künstliche Enteninsel anzulegen. Als Gerücht wurde jedoch die Meldung zurückgewiesen, der Zoo wolle hier seine Seehunde für einen Besuch im Schölerberg Reklame schwimmen lassen. H.
Autor:
H.


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