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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Größere Brückenplatte soll Hase überspannen
Zwischenüberschrift:
Mit der Sanierung eine alte Idee wieder aufgegriffen
Artikel:
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Originaltext:
Größere Brückenplatte soll Hase überspannen - Mit der Sanierung eine alte Idee wieder aufgegriffen

Seit Freitag wird ein weiteres Teilstück des Haseuferweges in der Innenstadt vorbereitet. An der Brückenbaustelle Georgstraße setzte ein Teleskopkran einen Bagger in das Hasebett. Er soll in den nächsten Tagen zwölf Meter tiefe Bohrlöcher für Betonpfähle in den Boden graben. Erst mit dieser Konstruktion kann die Brücke in Richtung Haarmannsbrunnen erweitert werden.
Die Idee einer größeren Brückenplatte ist nicht neu. Schon vor rund 20 Jahren machten sich die Planer Gedanken, wie langfristig eine durchgehende Verbindung für den Haseuferweg geschaffen werden kann. Zwischen Haarmannsbrunnen und Brücke Georgstraße sollte eine enge Verknüpfung zur Großen Straße gebaut werden. Die Idee kam jetzt wieder auf den Tisch, als die Erneuerung des alten Brückenbauwerkes anstand.
Eine Erweiterung der Brücke (sie wird auf der Rohlfing-Seite dreizehn Meter herausgezogen, auf der anderen Seite sechs Meter) kam letztlich durch die Einwilligung der Grundstückseigentümer zustande. Obwohl der sogenannte Haseuferweg hier vorerst als Sackgasse enden wird, deutet das auf die künftigen Bestrebungen hin. In den Bebauungsplänen ist eine weitere Brücke (für Fußgänger) in Höhe Haarmannsbrunnen vorgesehen, die als durchgängige Haseuferverbindung (Richtung Herrenteichswall) Voraussetzung ist. Wann hierfür Geld im Stadtsäckel vorhanden ist, steht noch in den Sternen.
In den nächsten Tagen werden zahlreiche Bohrpfähle in den Grund gesetzt. Sie nehmen danach die Betonträger für die Brückenplatte über die Hase auf. Allein für diesen Abschnitt sind 800 000 DM erforderlich, von denen jedoch Zweidrittel aus Sanierungsmitteln beigesteuert werden.
Anfang Oktober soll der gesamte Baustellenbereich abgeräumt sein. Auch über die Gestaltung sind sich die Ratsausschüsse einig. Wie Claus Runge und Wolf-Rüdiger Sack vom Tiefbauamt auf Anfrage erläuterten, soll die Pflasterung der Georgstraße auf der Platte fortgesetzt werden. Damit erreichte man auch eine optische Trennung zwischen Fahrbahn und Fußgängerbereich. Ein schmiedeeisernes Geländer sei vorgesehen.
Ob sommertags ein Straßencafè auf der auskragenden Brückenplatte eingerichtet werden kann, hänge nicht nur von möglichen Interessenten, sondern auch von der Genehmigungsfähigkeit ab: Die vorhandene Autozufahrt zum Grundstück Rohlfing muß weiterhin befahrbar bleiben. pr-
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pr-


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