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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mehr Sommerblumen für städtische Grünflächen
Zwischenüberschrift:
Bauausschuß: Skepsis gegenüber Wildwuchs-Experimenten
Artikel:
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Originaltext:
Mehr Sommerblumen für städtische Grünflächen - Bauausschuß: Skepsis gegenüber Wildwuchsexperimenten

Noch in diesem Jahr sollen 96 000 Sommerblumen zusätzlich in Grünflächen im Bereich des Walles und der Innenstadt gepflanzt werden, davon die Hälfte im Schloßgarten. Mit diesem Beschluß nahm der Bauausschuß in seiner Sitzung nur eine reduzierte Form der von der Verwaltung unterbreiteten Vorschläge an. Außerhalb der Innenstadt liegende Grünanlagen, mit Ausnahme des Straßburger Platzes, sollen nämlich zunächst von einer Neugestaltung ausgeschlossen bleiben. Die Einrichtung von Beeten auf den grünen Mittelstreifen des Heger-Tor- und Schloßwalles wird zur Folge haben, daß die bisher mit geringem Aufwand betriebene Pflege intensiviert werden muß.
Die ursprünglichen Vorschläge der Verwaltung sahen vor, 150 000 Sommerblumen sowohl in Grünflächen innerhalb als auch außerhalb des Walles zu pflanzen, die durch ihre Lage eine besondere stadtgestalterische Bedeutung haben. Der Bauausschuß ist jedoch nach den Worten seines Vorsitzenden Heinrich Fischer der Meinung, daß die Kosten von über 700 000 DM für Herstellung und Pflege zu hoch seien. Mit dem reduzierten Plan werden nur knapp 400 000 langfristige an Haushaltsmitteln benötigt.
Eine Ausnahme bilden dabei jedoch die Grünflächen des Straßburger Platzes, die sich derzeit nach Ansicht der Ausschußmitglieder in einem desolaten Zustand befinden. Hier sollen möglichst schnell die Platzflächen neugestaltet sowie Sommerblumenrabatten angelegt werden.
Nach Meinung der Mitglieder des Bauausschusses stellen die Neubepflanzungen im innerstädtischen Bereich grundsätzlich keine Änderung der Auffassung dar, daß überall, wo es möglich und vertretbar ist, die Pflege von Grünflächen zugunsten einer ausökologischen Gründen wichtigen natürlichen Entwicklung zu reduzieren. Die begrünten Mittelstreifen des Heger-Tor- und Schloßwalles sollen jedoch die goldene Ausnahme bilden. An dem Wildwuchs in diesem Bereich hatten sich im letzten Jahr die Gemüter erhitzt.
Während die eine Seite eine Verwilderung aus ästhetischen Gründen rundweg ablehnte, führten die Befürworter ökologische Gründe ins Feld, die Kleinstlebewesen ein Biotop mitten in der Stadt verschaffen wollten.
Der vom Bauausschuß gebilligte Vorschlag, auch im Bereich der Mittelstreifen auf dem Wall Sommerblumenbeete einzurichten, hat zwangsläufig die Folge, wie aus der Sitzung hervorging, daß die verbleibenden Rasenflächen wieder mit einem größeren Aufwand gepflegt würden. - La-
Autor:
-La-


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