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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Regenwasser vom Finkenhügel zum Rubbenbruchsee
Zwischenüberschrift:
Klär- und Rückhaltebecken für neue Klinik
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Es ist zwar nur ein Mosaikstein von Osnabrücks größtem Bauprojekt, aber ein wichtiger: Die Entwässerung des Finkenhügels, wo am 18. Oktober der erste Spatenstich für den 260-Millionen-Neubau der Städtischen Kliniken vorgenommen wurde. Während der Schmutzwasserkanal zum Krankenhausneubau zur Zeit in der Straße Am Natruper Holz gebuddelt wird, ist das Problem, wie man das Regenwasser von der 18 Hektar großen Fläche abführt, inzwischen gelöst. Claus Runge, Heinz Rolfes und Paul Schmolke vom Tiefbauamt, Jochen Götz von der Abteilung für Krankenhausneubau und Heinz-Herbert Schnittger vom Ingenieurbüro Sudau und Hahn informierten gestern vor Ort über die, wie sie feststellten, gefundene gute Lösung.

Das' Regenwasser wird einmal von den Dachflächen des künftigen Neubaues aufgefangen und durch Rohrleitungen und Gräben zum Feuchtbiotop-Bereich Rubbehbruchsee geleitet. Schwieriger ist dagegen die Ableitung des von Straßen und Parkflächen kommenden und mit Öl. Abrieb und Sand verschmutzten Wassers, das nicht ohne weiteres dem See zugeführt werden kann. Noch vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten wurden deshalb ein sogenanntes Regenwasser-Klärbecken und zwei Regenwasser-Rückhaltebecken (wie zum Beispiel der ,, Wüstensee") angelegt.

Schon seit 1972

Das Klärbecken, das in dieser Form erstmals bei einem öffentlichen Bauvorhaben gebaut wurde (etwas Vergleichbares gibt es nur bei einer Spedition im Hafengebiet), dient der Vorreinigung des Wassers und liegt von seiner Funktion her etwa zwischen Kläranlage und Rückhaltebecken. Obgleich in Niedersachsen im Gegensatz zu Nordrhein-Westfalern noch kein Zwang zum Bau solcher Anlagen besteht, hat die Stadt bereits 1972 im Flächennutzungsplan etliche solcher Projekte für die Einleitung von Oberflächenwasser in die Hase vorgenommen.

Kein Schwimmbad

Das Betonbecken auf dem Finkehhügel, von neugierigen Spaziergängern nicht selten als Schwimmbad für Ärzte und Schwestern mißdeutet, ist 25 m lang, 8, 60 m breit und 1, 50 bis 2, 50 m tief mit einem Sandsammelraum von 3, 70 m Tiefe: Insgesamt ist es für 200 cbm ausgelegt.In diesem Becken wird das Wasser zehn, Minuten aufgehalten, wobei Sand und Schwimmstoffe absinken, Öl wird von einer Tauchwand zurückgehalten.

Die beiden Rückhaltebecken fassen rund 1400 cbm. Durch eine Rohrleitung von 70 cm Durchmesser und einen Vorflüter in Form eines befestigten Grabens fließt das Wasser dann gereinigt in den Rubbenbruchsee.

Bäume erhalten

Die Kosten: 230.000 DM kostet das Klärbecken, während die beiden Rückhältebecken mit 310 000 DM zu Buche schlagen. Rasen wurde bereits eingesät, ansonsten kommt noch Grün. Apropos Grün: Die Planer weisen mit berechtigtem Stolz auf Bemühun * gen hin.


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