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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Vielfalt für Gewässer
Zwischenüberschrift:
Rat will naturnahen Rückbau fördern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Um den naturnahen Gewässerausbau bisher Thema zahlreicher Diskussionen zwischen Naturschützern und Wasserbauern ging es jetzt auch im Rat. Die Grünen stellten den Antrag, ,, kanalisierte" und ,, verrohrte" Gewässerabschnitte in einen ökologisch vertretbaren Zustand zu bringen. Dieser Rückbau ist nach den Worten des Grünen-Ratsherrn Thomas Polewsky gleichermaßen für den Naturschutz und die Beschäftigungspolitik von Bedeutung. Bei einer Enthaltung stimmte der Rat dem Antrag zu.

Der ,, konventionelle" Wasserbau sei Naturschützern ein Dorn im Auge, weil die ökologische Vielfalt darunter leide. Durch die erhöhte Fließgeschwindigkeit kommt es nach den Worten von Thomas Polewsky eher zu Überschwemmungen, der schnelle Abtransport des Wassers behindere zudem die Grundwasserneubildung und ein steriler, schnurgerader Ausbau mit Regelprofilen mindere den Erlebniswert auch städtischer Erholungslandschaften und Grünlflächen.

Die SPD stellte einen Zusatzantrag, mit dem die Verwaltung aufgefordert wird, den Bestand an naturnahen und nicht naturnahen Gewässern zu ermitteln, die Kosten für den Rückbau im Einzelfall zu berechnen und eine Prioritätenliste aufzustellen. Ratsherr Peter Niebaum machte in diesem Zusammenhang deutlich, daß längerfristig eine Umorientierung von der Reparatur bis hin zu einer funktionierenden Stadtökologie erforderlich sei.

Über Einzelheiten soll in den Ausschüssen entschieden werden. Die wichtigsten Vorgaben werden jedoch in den Haushaltsberatungen beschlossen: Erst wenn die Mittel bewilligt sind, ist an den ökologischen Gewässerrückbau zu denken. rll
Autor:
rll


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