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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Gesundheitlich unbedenklich"
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke: Vorübergehende Chlorung des Wassers aus Sicherheitsgründen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Was in anderen Städten an der Tagesordnung ist, sorgt seit Tagen in einigen Osnabrücker Haushalten für Aufsehen, bisweilen sogar für Aufregung: Das Trinkwasser schmeckt nach Chlor.

Davon betroffen sind ausschließlich diejenigen Kunden der Stadtwerke, die in den nordöstlichen Stadtteilen sowie in der Altstadt wohnen und mit Trinkwasser aus dem Wasserwerk Wittefeld versorgt werden. Sie konnten sich seit einem Jahr über ungechlortes Wasser aus Wittefeld freuen; auch das übrige Trinkwasser in Osnabrück bedarf keiner Chlorbeigabe. Aber wenn sich Keime ankündigen, dann bleibt auch den Wasserwerkern der Stadtwerke keine andere Wahl, als auf Nummer Sicher zu gehen und diese unerwünschten Begleiter zu beseitigen, auch wenn sie wie im vorliegenden Fall harmloser Natur und Herkunft sind.

Hygiene ist nun mal eine unverzichtbare Forderung an das Trinkwasser als unser wichtigstes Lebensmittel. Daß bei einer dadurch erforderlichen Chlorung die gesetzlichen Dosierungsvorschriften streng eingehalten werden, versteht sich von selbst. Das Osnabrücker Trinkwasser ist also nach wie vor gesundheitlich völlig unbedenklich.

Gleich aus zwei Gründen haben sich die Stadtwerke diesmal veranlaßt gesehen, vorübergehend eine solche Sicherheitschlorung wieder aufzunehmen, wie sie in früheren Jahren schon häufiger angewendet worden ist. Der erste Grund war die Desinfektion für die Wiederinbetriebnahme des Hochbehälters Schinkelberg nach einer turnusmäßigen Wartung. Dieser Hochbehälter nimmt das Wittefelder Wasser auf, bevor es in die Haushalte weitergeleitet wird. Um auch den widerstandsfähigsten Keimen keine Chance zu geben, mußte das Chlor über mehrere Tage beigegeben werden.

Der Zufall wollte es, daß unmittelbar danach erneut eine Chlorung, diesmal bei der Wasseraufbereitung im Wasserwerk Wittefeld selbst, notwendig wurde. Nach Mitteilung der Stadtwerke ist damit zu rechnen, daß diese Chlorung in Kürze wieder eingestellt werden kann. Alle Osnabrücker Wasserverbraucher erhalten dann wieder das kostbare Naß ohne geschmackliche Veränderung.


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