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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Täuschungs- und Betrugsmanöver"
Zwischenüberschrift:
Rheiner Landstraße: Naturschutzverbände attackierten Stadt
Originaltext:
Mit massiver Kritik reagierten die Naturschutzverbände gestern auf das Baumfällen an der Rheiner Landstraße. In einer gemeinsamen Erklärung sprechen der Bund Umwelt-und Naturschutz (BUND), die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte-Weser-Ems (BSH), der Deutsche Bund für Vogelschutz (DBV), der Naturschutzverband Niedersachsen (NVN) und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald vom " Täuschungs- und Betrugsmanöver einer rücksichtsvollen Verwaltungsbürokratie, die sich offensichtlich der politischen Kontrolle entziehen".
Angesichts der ausstehenden Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts werfen die Naturschutzverbände der Stadtverwaltung und der Polizeiführung " Mißachtung der dritten Gewalt" vor: " Offenbar mußte mit einer für die Stadt negativen Entscheidung des OVG gerechnet werden, daher wurden vollendete Tatsachen geschaffen", heißt es in der gemeinsamen Erklärung.
Augenscheinlich habe die Stadtverwaltung noch immer nicht begriffen, " welche ökologische Katastrophe mit dem Sterben unserer Bäume entsteht. Die Erhaltung des Altbaumbestandes ist gerade im innerstädtischen Bereich von nicht zu unterschätzender Bedeutung".
Die Vertreter der Naturschutzverbände, Christiane Balks, Dr. Ruth Werfft und Wilfried Koch, machten in einem Pressegespräch darauf aufmerksam, daß man die Bäume an der Rheiner Landstraße nicht isoliert sehen dürfe. Trotz regelmäßiger Bekenntnisse der Parteien habe der Angriff gegen das Grün Methode. Weiterer Schaden drohe z. B. mit den Bebauungsplänen " Südliche Moorlandstraße" und " Terrasse" am Bürgerpark.
Vor diesem Hintergrund seien Aktionen wie " Baumpatenschaften" oder " Grün in der Stadt" nicht ganz ernst zu nehmen. Nach dem " Vetrauensbruch vom Mittwoch" könne auch von einer " die Sache Natur- und Umweltschutz fördernden Zusammenarbeit der Stadt Osnabrück mit Bürgern und Naturschutzverbänden" keine Rede mehr  sein.
In der gemeinsamen Erklärung heißt es weiter: " Wer, wie es die Stadtverwaltung und Polizei getan habe, Bürger, Ratsherren, Rechtsanwälte und Naturschutzverbände täuscht, ist für die Eskalation von Protesten verantwortlich. Auch tätliche Übergriffe von Baumfällarbeitern liegen in diesem Verantwortungsbereich.


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