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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Verdrängte Natur in Lebensraum zurückholen"
Zwischenüberschrift:
Oberbürgermeister Möller: Grünverbindungen verdichten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Was die Stadtbereiche mit geschlossener Bebauung: angeht, sehe ich es als unsere Verpflichtung an, die verdrängte Natur in unseren unmittelbaren Lebensraum zurückzuholen." Das erklärte Oberbürgermeister Carl Möller am Vortag eines für Osnabrück erfreulichen Ereignisses, denn morgen erhält die Hasestadt in Soldau einen Landessiegerpreis des vom Niedersächsischen Sozialministers veranstalteten Wettbewerbs Grün in der Stadt",

In einer Pressekonferenz plädierte Möller dafür, das Netz der bestehenden Grünverbindungen zu verdichten, urn nicht nur stadtgestalterisch zu wirken, sondern um gleichzeitig das Lebensgefühl der heimischen Bevölkerung und der Besucher zu erhöhen.

Allen Unkenrufen zum Trotz kann Osnabrück eine sehenswerte Bilanz vorlegen, was den Grünflächenbereich betrifft. So wurden in den letzten drei Jahren nicht weniger als 1 553 Bäumen neu gepflanzt, vor allem Platanen. Sticheleien, Linden, Vogelbeeren, Zierkirschen, Baumhasel und Rubinien. Dazu Oberbürgermeister Möller

Bei der Straßenplanung sollten wir umdenken und Bäume und Sträucher als festen Bestandteil in den Ausbau miteinbeziehen."

Auch bereits bebaute und enge Straßen könnten Grün aufnehmen, wenn von den Verkehrsteilnehmern ein gewisser Verzicht auf Park- und Gehwegflächen hingenommen werde, Kleinkronige Bäume würden überall Platz und Möglichkeiten zur Entwicklung finden, und es wäre auch denkbar, daß öffentliches Grün auf privaten Grundstücken entstehe. Dos aber solle die Ausnahme sein.

Weiß man. daß nach dem geltenden Flächennutzngsplan über 75 Prozent der Gesamtstadt dem Grün gewidmet sind? Dazu zählen nicht nur die großen Waldbestände und landwirtschaftlichen Flächen, sondern auch neben den öffentlichen Grünanlagen und Parks Regenrückhaltebecken, Schulgrün, Kinderspielplätze, Sportplätze, Friedhofsanlagen, Kleingärten und mit Grün umgebene Wasserläufe.

In der Pressekonferenz an der auch Oberstadtdirektor Dierk Meyer-Pries und Grünflächenamtsleiter Hans Plonsker teilnahmen, wurde erneut auf die Aktion " Bäume suchen Paten" hingewiesen.

Durch die Übernahme solcher Patenschaften könnten Bürger, Organisationen und Firmen zur Verschönerung des Stadtbildes, zur Verbesseruns des Stadtkiimas und zur Verbreitung des Verantwortungsbewußtsteins jedes einzelnen gegenüber der natürlichen Umwelt beitragen. Hans Plonsker betonte dabei, daß auch Patenschaften für ganze Straßenzüge übernommen werden könnten, oder auch für Kinderspielplätze, wie das bereits geschehen sei und womit man gute Erfahrungen gemacht habe. Das dadurch eingesparte Geld werde dann an anderen Stellen der Stadt zur Verstärkung des Grüns eingesetzt.

Umweltschutz habe in Osnabrück hohe Priorität, wurde in der Pressekonferenz betont.

Darüber werde zwar viel geredet, aber viel wichtiger sei es, daß entsprechend gehandelt werde. Die Stadtverwaltung unterhalte z. B. zwei Baumpflegekolonnen, um den Altbestand zu heben.

Auf diesem Gebiet war Osnabrück Vorreiter, und so schicken andere Städte Fachkräfte nach hier, damit sie im städtischen Grünflächenamt entsprechend ausgebildet werden.
Autor:
rs


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