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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Rubbenbruchsee bekommt in Haste "Konkurrenz"
Zwischenüberschrift:
Regenrückhaltebecken soll 3 Millionen kosten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der Rubbenbruchsee, das größte Regenrückhaltebecken im Stadtgebiet, bekommt bald ,, Konkurrenz": In Haste soll zwischen Nettebad, Christus-König-Kirche und Haneschstraße ein ähnlich großer " See" entstehen. Aufgabe des geplanten Regenrückhaltebeckens ist es, die Nette am ,, Überlaufen" zu hindern und die Hase von den Regenfluten zu entlasten zumindest vorübergehend. Claus Runge vom Tiefbauamt nimmt an, daß frühestens in vier Jahren mit dem Bau des künstlichen Sees begonnen wird. Die Kosten belaufen sich nach heutiger Schätzung auf 3 Millionen DM.

Zur Kasse gebeten wird die Stadt aber nicht erst 1987: Vorher muß der Grund und Boden den privaten Anliegern abgekauft werden. Dabei gab es schon einige Probleme: Nach dem Einspruch von vier Betroffenen reduzierte die Stadt ihre Pläne: Das Speichervermögen des Beckens (genau genommen sind es zwei) blieb zwar gleich, dafür schrumpften die öffentlichen Grünflächen ringsum gehörig zusammen. Rund um den doppelten See soll trotzdem eine kleine Parkanlage entstehen die bei größeren " Regenereignissen" allerdings überflutet wird.

Um die Nette zurückzuhalten, wollen die Planer einen 17 Meter langen Damm vor der Brücke " Am Vogelsang" aufschütten. Der Dauerstau wird eta 2, 5 Meter tief sein; wenn es dann aus allen Kübeln schüttet, kann der Spiegel um weitere zwei Meter ansteigen. Bei einer Fläche, die ungefähr zwei Sportplätzen gleichkommt, ergibt sich ein Stauvolumen von 24 000 Kubikmetern.

Das reicht für ein " Regenereignis", wie es statistisch gesehen einmal im Jahr vorkommt. Die Nette hat einen Nachholbedarf an Rückhaltebecken, weil in ihrem Niederschlagsgebiet kräftig gebaut worden ist. Damit ist ein Großteil der Flächen " versiegelt" worden, das Regenwasser strömt ungebremst zu Tal, überschwemmt die Nette-Niederungen und die Hase.

Nicht nur aus den Stadtteilen Haste und der Dodesheide wird das Flüßchen " gefüttert" auch in Rulle fällt mehr Wasser an, seit die Gemeinde verstärkt Bauland ausweist. Könnte der Regen versickern, dann wäre der Boden das natürliche Rückhaltebecken. Weil Pflaster, Asphalt und Beton das unmöglich machen, muß der Mensch nachhelfen wie demnächst in Haste. rll

Bilduntertitel

IN HASTE soll an dieser Stelle ein großes Regenrückhaltebecken anstehen und die Hase voflij Regenfluten entlasten.Aufnahme: Lindem
Autor:
rll


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