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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
"Chemisch zwar rein, aber biologisch tot"
Zwischenüberschrift:
Jahresversammlung des Umweltschutzvereins
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Jugendliche für die Probleme des Umweltschutzes zu interessieren, ist eines der Hauptanliegen des Umweltschutz-Vereins Osnabrück. Eine Jugendgruppe wurde gegründet, die seit Anfang Februar mit der Untersuchung von Fließgewässern im Stadtgebiet begonnen hat. " Langfristig sollen die Jugendlichen sogar eine Art Patenschaft für die Gewässer übernehmen, um jede negative Veränderung so schnell wie möglich zu registrieren", erklärte der Vorsitzende.

Nur durch langfristige Gewässeruntersuchungen, ergänzte Hans Werner Melges auf der Jahreshauptversammlung in der Stadthalle, könne der biologische Zustand erfaßt werden. Die ständige Beobachtung der Organismen und Pflanzen gebe eine bessere Auskunftüber die Qualität der Gewässer als die chemischen Untersuchungen. Melges: " Ein Gewässer kann zwar gute chemische Werte anzeigen, aber dennoch biologisch tot sein."

Ob Krötenrettungsaktionen. Informationsstände zum " Tag der Umwelt" oder zur Entwicklung des Nettetals, Briefe an den Oberkreisdirektor wegen der Gefährdung des Trinkwassers in Glandorf durch falsche Mistlagerung, Gülle- und Stickstoffdüngung oder die Unterrichtung der Ratsmitglieder über die Gefährlichkeit bestrahlter Lebensmittel zahlreich waren die Aktivitäten dieses Vereins im vergangenen Jahr. Mit der Gründung von fünf Arbeitskreisen (Stadtökologie und Stadtsanierung, Gifte und Schadstoffe, Energie und Wiederverwertung, Luft und Lärm, Verkehr, Natur- und Gewässerschutz, Öffentlichkeitsarbeit) soll die Arbeit in der Zukunft noch intensiver werden.

Dem neu gewählten Vorstand gehören an: Walter Gröttrup (Vorsitzender), Hans Werner Melges (Stellvertreter), Liselotte Brune (Kassenwartin), Sinda Kern-van der Veen und Karl-Heinz Kohs als Schriftführer. - ul-
Autor:
-ul-


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