User Online: 1 | Timeout: 07:07Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Der Bagger bleibt bis 1990
Zwischenüberschrift:
Bisher wurden 272 000 DM in Rubbenbruchsee investiert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
UM 2 HEKTAR hat der Bagger den Rubbenbruchsee inzwischen erweitert. Bis 1987 soll der See eine Fläche von 24 Hektar haben, doch noch bis 1990 wird der Bagger gewohnter Anblick bleiben: Bis dahin wird noch in der Tiefe gebuddelt. Foto: Lindemann
Im Rubbenbruchsee wird tüchtig weitergebaggert. Die Spaziergänger, die über die Ostererfeiertage sicher in Scharen das Naherholungsgebiet besuchen werden, können einen nun 20 Hektar großen See umwandern.

18 Hektar umfaßte die Wasserfläche, als Anfang letzten Jahres mit den Baggerarbeiten begonnen wurde; 24 Hektar groß soll sie einmal werden. Wie das Grünflächenamt mitteilte, wird der Bagger aber noch bis Ende 199O gewohnter Anblick in diesem Gebiet sein. Zwar sollen bis 87 schwerpunktmäßig die Uferabtragungen beendet sein, dann jedoch geht es mit der Tiefenentsandung weiter. Die Beeinträchtigungen sind danach aber für Ruhesuchende nur noch minimal. 272 000 DM investierte die Stadt in den vergangenen zehn Jahren in Osnabrücks größten See; ob die Gelder bei der finanziellen Lage weiterhin fließen werden, ist noch ungewiß. Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Mittel wurde in Pflanzungen gesteckt: 1980 wurden Bäume bei der Reithalle und an der oberen Wilhelmstraße gesetzt. Letztes Jahr erhielt der Bereich rund um den Barenteich eine nach Aussagen des Grünflächenamtes ,, standortgerechte Beheizung". In diesem Frühjahr schließlich wurden 120 Eichen, die im Baugebiet Nordstraße/ Gretescher/ Strothmannsweg weichen mußten, an den Rubbenbruchsee versetzt.

Doch auch für Pedaltreter wurde einiges getan: Entlang der Straße " Im Kuckuck" wurde ein Radweg angelegt; ebenso eine Verbindung zwischen der Wilhelmstraße zum Bruchgelände. Die Drahteselfahrer werden ihre Strecken in Kürze auch ausgeschildert finden.

Eine dringende Bitte hat das Grünflächenamt an alle, die es in den kommenden Wochen an das Wasser hinter dem Heger Holz zieht: Vor allem der Südteil des Sees mit seinem Röhrichtbestand ist für den Naturschutz sehr wertvoll. Fußgänger sollten deshalb nicht von den vorgegebenen Wegen abweichen, um das Wild nicht zu beunruhigen. Damit seltene Pflanzen weiterhin in ihrer natürlichen Umgebung gedeihen, dürfen sie nicht für Vasen abgebrochen oder für Hausgärten ausgegraben werden. Auch Feuer sollte keinesfalls angezündet werden.

Vor allem an Kinder und Jugendliche geht die Aufforderung, die brütenden Vögel in Ruhe zu lassen. Selbst wenn Gelege noch so interessant aussehen, die Eier dürfen auf keinen Fall angefaßt oder herausgenommen werden. Der beliebte Brutplatz im See, die kleine Insel, auf der wieder Schwäne brüten, muß ebenfalls ungestört bleiben. Hunde bleiben deshalb besser an der Leine. S.
Autor:
S.


Anfang der Liste Ende der Liste