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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wasserproben aus der Hase
Zwischenüberschrift:
Grüne untersuchen Gewässerverschmutzung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der biologische Gewässerzustand der Hase stand im Mittelpunkt der letzten Versammlung des Arbeitskreises Natur und Umwelt der Grünen. Die Mitglieder betonten, daß Ursachen für die in den letzten Jahrzehnten stark zugenommene Verschmutzung vor allem die Einleitungen von ungereinigten oder nur unvollständig gereinigten häuslichen und industriellen Abwässern seien.
Weitere Gefahren entstünden durch Abschwemmen des Mineraldüngers von landwirtschaftlich genutzten Flächen nach starken Regenfällen (besonders im Frühjahr) und die unsachgemäße und viel zu häufige Anwendung von Insektiziden und Herbiziden. Da die Hase von der Quelle bis Osnabrück mäßig belastet (Güteklasse II) und ab dort bis Hollage kritisch belastet (Güteklasse III) ist, was auch das niedersächsische Sozialministerium in seiner Umweltbroschüre von 1978 festgestellt hat, beschloß der Arbeitskreis, sich in Zukunft verstärkt um die Haseverschmutzung zu kümmern und in diesem Jahr von der Quelle bis Hollage Wasserproben zu sammeln und z analysieren. Es sollen leicht durchzuführende chemische und physikalische Messungen gemacht werden, um den Belastungsgrad durch Phosphat und Stickstoffverbindungen, den biologischen und chemischen Sauerstoffbedarf sowie den quantitativen Gehalt einiger Schwermetallkationen zu ermitteln.
Wie der Arbeitskreis betonte, ist er auf die Mitarbeit der Bevölkerung angewiesen und würde sich freuen, Unterstützung zu bekommen. Bei einem eventuell beobachteten Fischsterben sollte der Bürger sofort an Ort und Stelle eine Wasserprobe entnehmen und sie den Grünen zukommen lassen. Im Laufe dieses Jahres ist außerdem ein Diavortrag über den Wandel der Hase im Laufe der Jahre geplant.


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