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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neuer Plan für Lotter Straße
Zwischenüberschrift:
Bürger sollen bei Aufstellung stärker beteiligt werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der Bebauungsplan 113, der sich mit der Verschwenkung der Lotter Straße befaßt, wird neu aufgestellt. Das beschloß der Rat bei drei Enthaltungen der FDP-Fraktion, deren Antrag auf Nichtbefassung nicht angenommen wurde. Der erste Plan war vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg vor kurzem für endgültig erklärt worden, da er nicht aus einem gültigen Flächennutzungsplan hervorgegangen war.
Der Bauausschuß hatte deshalb in seiner letzten Sitzung beschlossen, dem Rat eine Neuaufstellung zu empfehlen. Durch Auslegen der Pläne soll eine möglichst große Bürgerbeteiligung erreicht werden, um die privaten und öffentlichen Belange auf einen Nenner bringen zu können. Zusätzlich sei bald eine Bürgerversammlung zu diesem Thema zu erwarten.
Ratsherr Karl-Heinz Petersson forderte im Namen der FDP-Fraktion, die Planung zurückzustellen, bis Klarheit über ein " vernünftiges Verkehrskonzept" geschaffen worden sei. Gerade bei der Verschwenkung der Lotter Straße sei man nicht in Zugzwang, denn der derzeitige Zustand funktioniere ausgezeichnet.
Petersson: " Kritisiert werden muß aber die Hartnäckigkeit, mit der dieses Stadtbaumodell nach wie vor verteidigt wird, obschon die Fachwelt längst zu besseren Einsichten vorgestoßen ist, obschon in anderen Städten längst anders verfahren wird..... Niemand kann den Rat hindern, klüger zu werden." Die FDP wies in diesem Zusammenhang auch auf ihre langjährige Forderung hin, den Verkehr weitgehend aus der Innenstadt zu verbannen. Ihr Antrag der Nichtbefassung wurde mit der Begründung abgelehnt, daß es nun um eine völlig neue Aufstellung gehe, mit der zugleich ein neuer Anfang geschaffen werde, bei dem ohne weiteres neue Erkenntnisse mit berücksichtigt werden könnten.


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