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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Tunnel am Heger-Tor-Wall
Zwischenüberschrift:
In Verbindung mit der Verschwenkung der Lotter Straße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Baumaßnahme der Verschwenkung Lotter Straße in Verbindung mit einem Fußgängertunnel im Bereich des Verkehrsknotens Dielingerstraße / verschwenkte Lotter Straße / Heger-Tor-Wall muß im Rahmen des Sanierungskonzepts bald realisiert werden. Diesen Beschluß faßte der Rat gestern gegen drei Stimmen zu der bereits früher beschlossenen Umlegung der Lotter Straße von Höhe des Arndt-Gymnasiums an zwischen beiden Museen hindurch in die Dielingerstraße.

Laut Beschluß, den Ratsherr Wiesehahn vortrug, muß die nördlich davon im Bereich des Heger Tores vorgesehene niveaufreie (ebenerdige) Führung der Fußgänger im Bebauungsplan nach wie vor enthalten bleiben. Entsprechende Baumaßnahmen sollen jedoch dann durchgeführt werden, wenn nach Fertigstellung der Verschwenkung und des damit verbundenen Tunnelbaues der Rat hierüber beschlossen hat.
Das Ja zu dieser Lösung sei der SPD-Fraktion nicht leicht gefallen, sagte Ratsherr Thomassen. Die Verschwenkung beruhe auf dem Programm der Verkehrsexperten für die 80er Jahre, dem Erfahrungswerte zugrunde lägen. Auf seine Fragen wegen des Tunnels erklärte Stadtbaurat Klöcker, daß für Behinderte, Alte und Frauen mit Kinderwagen eine Rampe im Bereich des Naturwissenschaftlichen Museums und gegenüber Aufzüge im Rahmen der Neubebauung an der Dielingerstraße vorgesehen seien. Da Tunnels abends weniger von Frauen und älteren Menschen angenommen würden, sei eine übersichtliche Gestaltung vorgesehen. Außerdem bleibe die Möglichkeit, den Wall im Bereich Heger Tor ebenerdig zu überqueren.
Für die CDU-Fraktion nannte Ratsherr Erpenbeck den Tunnel zwangsläufig, um die Fußgänger zu schützen. Auch er forderte, bei der Anlage den Bedenken gegenüber einer Benutzung von Tunnelanlagen Rechnung zu tragen.
Den Wert von Expertenvoraussagen bezweifelte Ratsherr Petersson (FDP). Er forderte, die Verschwenkung beiseite zu lassen, die Entwicklung der nächsten Jahre abzuwarten und den Tunnel erst dann zu bauen, wenn die Verkehrsprobleme anders nicht in den Griff bekommen werden könnten. Unter Hinweis auf die Situation in Hannover bemängelte Ratsherr Sprado (SPD), daß die Verwaltung kein alternatives Ampelkonzept vorgestellt habe.
Diese komplexe Frage sei kontrovers in der Bauverwaltung diskutiert und unter Abwägung aller Möglichkeiten die bestmögliche Lösung vorgeschlagen worden, erwiderte Stadtbaurat Klöcker. Zu der Frage von Sprado, ob es bei den ursprünglich für die Verschwenkung veranschlagten 6, 1 Millionen bleibe, meinte Klöcker, bei der veränderten Tunnelanlage müsse man sich unterhalten, " was uns die Sicherheit der Fußgänger zusätzlich wert ist".
Autor:
H.


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