User Online: 4 | Timeout: 18:29Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mit der Wünschelrute in der Meesenburg-Höhle
Zwischenüberschrift:
Rätsel um den Kiosk wurde nicht endgültig gelöst
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Hundertprozentig gelöst ist das Rätsel um das unbekannte Foto der vergangenen Wochenicht, aber die Vermutung, dass die verwahrlost wirkende Bude am Hasetor stand, wird auch von Zeitungslesern und OS-Nachbarn geteilt. Auf jeden Fall hat das Bild zu Gesprächen Anlass gegeben und Erinnerungen wachgerufen.
So zum Beispiel bei Horst Schulte. Er ist sich ziemlich sicher, dass auf dem Archivfoto der Kiosk links vom Hasetorbahnhof zu sehen ist, in dem er als Kind regelmäßig Kakao getrunken hat. Und das kam so: Von 1952 bis 1954 nahm Horst Schulte am Konfirmandenunterricht in der Osnabrücker Bergkirche teil. Für den Jungen, der in Atter wohnte, bedeutete dies jede Woche eine Bahnfahrt von Lotte zum Hasetorbahnhof und zurück. Die Wartezeit verbrachte er oft zusammen mit anderen Jungen in dem Kiosk, wo es links neben der Tür Sitzgelegenheiten gab. Besonders in Erinnerung geblieben ist Horst Schulte die Inhaberin Luise, eine sehr nette, ältere Dame″, die genau wusste, was ihre Stammkunden am liebsten trinken wollten. Mit ihrer mütterlichen Art half sie den Jungen vom Land bei ihren ersten Ausflügen in die Großstadt.
Als wir das neue unbekannte Foto in unserem Archiv fanden und auf der dazugehörigen Karteikarte Bürgerpark Meesenburg-Höhle″ lasen, dachten wir zuerst an eine falsche Beschriftung. Die Gertrudenberg-Höhlen am Bürgerpark sind bekannt und über ihre Öffnung wird immer wieder gesprochen. Aber eine Meesenburg-Höhle im Bürgerpark, die auch für Besucher zugänglich war? Ein Zeitungsartikel aus der Neuen Tagespost vom 21. März 1961, in dem das Foto abgebildet ist, bestätigt die Angaben: Man möge bitte den Kopf etwas einziehen, heißt es, wenn im Bürgerpark die Besichtigung der Meesenburg-Höhle beginnt. Unser Bild zeigt den neu gestalteten Eingang. Teilnehmer der erste Besichtigung am Sonntag waren überrascht von dem, was hier alles getan worden ist.″ Während der Führungen weihte Heinrich Margraf die Teilnehmer auch in die Geheimnisse der Wünschelrute ein. In einem weiteren Artikel ist zu lesen, dass ein Teil des Höhlensystems im Zweiten Weltkrieg auch als Schutzraum diente.
Für die jüngeren Zeitungsleser klingt das sehr spannend. Die älteren werden sicher noch mehr über die Meesenburg-Höhle wissen. Erzählen Sie uns von den Höhlenbesichtigungen und den Wünschelruten. Wie sahes in der Höhle aus? Haben Sie im Krieg in der Höhle Schutz gefunden?

Bildtexte:
Am Hasetor stand wahrscheinlich dieser Kiosk.
Vorsicht, bitte den Kopf einziehen″: Der Eingang zur Meesenburg-Höhle war niedrig und eng.
Fotos:
Archiv/ Kurt Löckmann


Anfang der Liste Ende der Liste