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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kamp-Promenade: Tiger schließt Filiale
Zwischenüberschrift:
Dänische Kette auf Schrumpfkurs / Bereits neue Mieter für Standort
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Günstige Alltagsgegenstände und Geschenkartikel für Büro, Küche, Wohnen und Kinder: Das ist das Warenangebot von Flying Tiger″. Doch im Laufe des Oktobers wird in Osnabrück damit Schluss sein. Die im Juli 2015 eröffnete Filiale der dänischen Kette an der Kamp-Promenade muss schließen.

Der Name zunächst hieß die Kette Zebra erklärt sich aus dem Preissegment: Das Wort Tiger″ wird im Dänischen so ausgesprochen wie das dänische Wort für Zehner″ also zehn Dänische Kronen, was umgerechnet in etwa 1, 34 Euro entspricht.

Der erste Laden öffnete 1995 in Kopenhagen, der erste deutsche Ableger 2006 in Flensburg. Danach folgte ein rasanter Expansionskurs: Der Gewinn stieg 2014 um 68 Prozent auf 196 Millionen Kronen, innerhalb der vergangenen Jahre öffneten laut Unternehmensseite zwei bis drei neue Filialen weltweit pro Woche.

Doch damit scheint es nun vorbei zu sein: Martin Jermiin, Geschäftsführer von Tiger, hat im August 2020 gegenüber der dänischen Zeitung JydskeVestkysten″ (Jütländische Westküste) angegeben, dass in Dänemark 13 Filialen geschlossen werden, die sich als nicht rentabel erwiesen hätten. Und auch in Deutschland gibt es die Filialen in Schleswig und Dortmund nicht mehr.

Wann genau der letzte Öffnungstag des Osnabrücker Tiger″-Ladens sein wird, ist nicht genau bekannt: Nach Informationen unserer Redaktion wird der Laden ab Mitte Oktober den Verkauf einstellen. Ende Oktober ist , Tiger′ draußen″, sagt Bernard Banning, Centermanager der Kamp-Promenade.

Über den Weggang ist er nicht froh, allerdings kündigt er an, dass die Räume des Ladens schon am 1. November an den neuen Mieter übergeben werden. Einen Leerstand wird es also nicht geben. Das ist in diesen aktuell herausfordernden Zeiten wirklich toll.″ Wer genau der neue Einzelhändler sein wird, verrät Banning noch nicht. Wir sind sehr zufrieden″, ist alles, was ihm zu entlocken ist.

Bevor am Kamp 49d Flying Tiger seine Türen öffnete, war hier eine Filiale der Bekleidungsmarke Bench beheimatet. Sie brachte jedoch nicht die gewünschten Umsatzzahlen.

Bildtext:
Tigers Tage in Osnabrück sind gezählt.
Foto:
Jörg Sanders
Autor:
Corinna Berghahn


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