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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Baustellen im Mittelalter
Zwischenüberschrift:
Ausstellung im Turm von St. Katharinen wieder eröffnet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Wie ging es auf einer mittelalterlichen Baustelle zu? Was unterscheidet eine Hallenkirche von einer Basilika? Und woran erkennt man den gotischen Baustil? Fragen wie diesen geht die Ausstellung Bis in den Himmel Kirchenbau im Mittelalter″ im Turm von St. Katharinen auf den Grund. Mit anschaulichen Modellen und vielen Mitmachstationen spricht sie besonders junge Menschen und Schulklassen an, aber auch Erwachsenen bietet die Ausstellung einen guten Überblick über Architekturformen und Baustile des Mittelalters.

Wie oft Hanna Dornieden in den vergangenen Monaten die 105 Stufen im Turm von St. Katharinen erklommen hat, konnte sie am Ende gar nicht mehr zählen. Die Projektleiterin vom Kunsthistorischen Institut der Universität Osnabrück begleitete die Ausstellung vom ersten Konzept bis hin zur finalen Aufstellung der Kirchenmodelle.
Bei der Entwicklung des museumspädagogischen Konzepts gemeinsam mit einer Gruppe Studenten legte sie besonderen Wert auf Anschaulichkeit und kurze, einprägsame Erklärungen. Architekturschauen bestehen häufig nur aus trockenen Texten und komplizierten Zeichnungen. Das ist sehr abstrakt und gerade für Kinder schwer nachvollziehbar″, sagte sie. Stattdessen gibt es bei der Ausstellung im Turm neben Modellen der Osnabrücker Kirchen Dom, St. Katharinen und St. Johann auch Bauklötze und Steckspiele, mit denen romanische und gotische Bauwerke nachgebaut werden können, sowie Guckkästen, die den Lichteinfall bei verschiedenen sakralen Bauformen zeigen. Herzstück der Ausstellung ist das animierte Modell einer mittelalterlichen Kirchenbaustelle, an der Modellbauer Paul Hahn viele Monate lang getüftelt hat.
Teile der Ausstellung waren bereits im vergangenen Jahr im Akzisehaus unter dem Titel In die Wüste gebaut 1000 Jahre St. Johann″ zu sehen. Michael Kirchhoff, Vorsitzender des Kirchenvorstandes in St. Katharinen, hatte die dortige Ausstellung besucht und Kontakt zu Hanna Dornieden aufgenommen, um sie zu fragen, wie es nach Ausstellungsende damit weitergehen sollte. Die Idee, die Ausstellung in dem Turm von St. Katharinen aufzubauen und sie dort als Dauerausstellung einzurichten, fand sofort begeisterte Zustimmung bei allen Beteiligten. Nach einem guten halben Jahr der Planung, Ergänzung und Anpassung der Ausstellung an den neuen Raum feierte sie nun ihre Wiedereröffnung.
Wer die Ausstellung Bis in den Himmel Kirchenbau im Mittelalter″ besichtigen möchte, muss sich im Gemeindebüro von St. Katharinen für eine Führung anmelden: Tel. 05 41/ 2 02 99 72. Für Schulklassen und Jugendgruppen gibt es besondere Begleitprogramme, Reservierung unter der Telefonnummer 05 41/ 6 00 28 30

Bildtexte:
Die höchste Ausstellung Osnabrücks ist ab sofort im Turm der Katharinenkirche zu besichtigen. Gezeigt wird anhand animierter Modelle, wie im Mittelalter Kirchen gebaut wurden.
Besonders kindgerecht ist die Architekturausstellung.
Fotos:
Hermann Pentermann
Autor:
Regine Bruns


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