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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Vor dem Dom steht bald ein Riesenrad
Zwischenüberschrift:
Ab Samstag: „Spezial-Markt″ in der Innenstadt statt Volksfest
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Ab dem 3. Oktober geht es wieder rund: Dann können die Osnabrücker in einem Riesenrad fahren und Zuckerwatte essen. Das liest sich wie die Ankündigung für einen Jahrmarkt. Ist es aber nicht.

Rund geht es ab dem 3. Oktober tatsächlich nur nicht an der Halle Gartlage, wo der Jahrmarkt üblicherweise stattfindet. Vom Domvorplatz und dem Marktplatz, durch die Große Straße bis zum Jürgensort stellen Schausteller Buden und Karussells auf. Sie stehen jedoch nicht Reihe an Reihe, wie es bei einem Jahrmarkt üblich ist. Das Vorhaben sei auch kein Jahrmarkt oder ein Volksfest, betonen Stadträtin Katharina Pötter Alexander Illenseer, Geschäftsführer der Marketing Osnabrück GmbH (MO), und Bernhard Kracke junior vom Schaustellerverband Weser-Ems. Zusammen haben die Stadt, die Schausteller und MO das Konzept zu dem Event entwickelt, das weder Jahrmarkt noch Veranstaltung oder Volksfest genannt werden darf. Sonst wäre es aufgrund der Corona-Verordnungen auch nicht erlaubt worden, so Pötter. Die offizielle Definition laute Spezial-Markt″, sagte sie.

Ab dem Tag der Deutschen Einheit stehen vor dem Dom ein 50 Meter hohes Riesenrad, auf dem Marktplatz ein historisches Karussell und auf dem Schulhof der Domschule laut Kracke eine Bierbude und weitere Fahrgeschäfte. An der Schule wird der Betrieb jedoch erst ab dem 10. Oktober aufgenommen. Schluss ist überall am 24. Oktober.

Die Öffnungszeiten richten sich nach den Geschäften in der Innenstadt. Mit dem Aufstellen der Karussells und Buden soll ein Synergie-Effekt geschaffen werden, sagt Kracke. Die Menschen, die von ihnen in die City gelockt werden, dürfen auch gerne in den Geschäften einkaufen und umgekehrt, so Kracke weiter. Illenseer sagte, dass die Kaufmannschaft von Anfang an Bereitschaft signalisiert habe, die Buden und Fahrgeschäfte in der Innenstadt, auch vor dem eigenen Geschäft, aufzustellen.

Alle Beteiligten bestritten, dass das Event im Oktober eine Art Testlauf für einen Jahrmarkt in der Innenstadt sein solle. Kracke sagte, der Spezial-Markt″ richte sich hauptsächlich an Familien und habe keinen Feier-Charakter″. Außerdem habe sich der Jahrmarkt an der Halle Gartlage in den vergangenen Jahren gut entwickelt, so Kracke weiter. Es habe sich gezeigt, dass die Innenstadt für eine Kirmes nicht geeignet sei.

Die Einrichtung des Spezial-Markts″ sei der Situation geschuldet, so Illenseer. Corona macht vieles möglich″, sagte Pötter. So hätten der Bischof und auch die Domschule schnell ihre Bereitschaft signalisiert, das Riesenrad vor dem Dom sowie die Karussells, Autoscooter und Buden auf dem Schulhof aufzustellen. An der Domschule läuft der Betrieb am Freitag und Samstag sogar bis 21 Uhr.

Illenseer ordnete den Spezial-Markt″ in die MO-Kampagne ein, die auch schon im Sommer Menschen in die Osnabrücker Innenstadt locken sollte. So lautet der Slogan dieses Mal: In Osnabrück kannste hoch hinaus.″ Kracke freute sich sichtlich darüber, dass es nun bald wieder rundgeht. Er sagte schließlich, dass die Schausteller trotz der momentanen Misere nicht nur aufs Konto schauen würden. Schausteller sein ist eine Lebenseinstellung.″ Gerade die vielen Attraktionen für Kinder seien wichtig für ihn, sagte er. Die leuchtenden Kinderaugen sind für uns das Gleiche wie der Applaus für Trapezkünstler.″

Bildtext:
Noch sind die Bauelemente eingepackt aber ab dem 3. Oktober können die Osnabrücker vor dem Dom in einem Riesenrad buchstäblich hoch hinausfahren″.
Foto:
André Havergo
Autor:
Thomas Wübker


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