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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stadt bekommt einen Nachtbürgermeister
Zwischenüberschrift:
Ansprechpartner für die Gastronomen und Veranstalter / FDP: Überflüssig
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Das Nacht- und Kulturleben in Osnabrück soll Anschub bekommen: Die Stadt stellt in Kooperation mit Gastronomen und Kulturleuten einen Nachtbürgermeister ein. Der Rat stimmte zu, nur die FDP hält den Posten für überflüssig.

Wir brauchen dringend einen Ansprechpartner für die Gastronomen und Veranstalter″, sagte SPD-Ratsherr Heiko Schlatermund jetzt im Rat. Das sei gerade in der Corona-Krise noch einmal sehr deutlich geworden.

Osnabrück ist nach Mannheim und Wiesbaden die dritte Stadt in Deutschland, die eine Vermittlerposition zwischen Gastronomen, Veranstaltern, Kulturschaffenden, Anwohnern, Verwaltung und Politik schafft. Aufgabe des Nachbürgermeisters wird es sein, die Akteure zu vernetzen und mögliche Konflikte früh zu erkennen und einvernehmlich zu lösen. Das Aufgabenprofil beschrieb Schlatermund so: Drei M Mediator, Moderator und Motor″.

Auf zwei Jahre befristet

Die 20-Stunden-Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet und wird zu zwei Dritteln (32 000 Euro) von der Stadt und zu einem Drittel von der Gastro- und Veranstaltungswirtschaft finanziert. Nach zwei Jahren wird Bilanz gezogen und über eine Verlängerung entschieden. Bei einem Treffen Anfang September hätten etwa 70 Vertreter der Gastro- und Kreativwirtschaft die Einstellung eines Kümmerers″ ausdrücklich begrüßt, so Schaltermund.

Der Rat versteht die Anstellung eines Nachtbürgermeisters auch als Teil der Wirtschafts- und Standortförderung. Damit junge Menschen nach Osnabrück ziehen, braucht es spannende Projekte, ein breites, kulturelles Angebot, ein attraktives Freizeitangebot und ein florierendes Nachtleben″, heißt es in den Unterlagen für den Rat. Das Nachtleben habe in den vergangenen Jahren in Osnabrück gelitten zu beobachten am Güterbahnhof und zu erkennen an Clubschließungen wie zum Beispiel der des Glanz und Gloria″. Osnabrück habe jedoch ein enormes Potenzial″, mehr aus seiner bestehenden und insbesondere inhabergeführten Gastronomie- und Clubszene zu machen.

Für den Nachtbürgermeister stimmten CDU/ UFO, SPD und Grüne. UWG, Piraten und Linke enthielten sich. Widerstand kam von der FDP. Fraktionschef Thomas Thiele hält die Stelle für überflüssig. Im Grunde ist das Kernaufgabe der Verwaltung.″ Außerdem würden die Wirte zusätzlich finanziell belastet. Das ist alles nicht gut durchdacht″, so Thiele.
Autor:
Wilfried Hinrichs


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