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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mit Abstand für das Klima
Zwischenüberschrift:
Globaler Klimastreik: Demonstranten in Osnabrück fordern Verkehrswende und Verbesserungen im Nahverkehr
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Unter dem Motto # keingradweiter gingen am Freitag weltweit Klimaschützer auf die Straße, um auf den Klimawandel und drohende Folgen aufmerksam zu machen. Auch in Osnabrück zog es die Demonstranten gemeinsam mit den Aktivisten von Fridays for Future″ auf die Straße.

Mit Alltagsmasken und großzügigem Abstand zog am Freitagnachmittag die Klimademo der Fridays for Future″-Bewegung über Osnabrücks Hauptverkehrsadern. Nach Angaben der Veranstalter kamen zur Osnabrücker Kundgebung im Schlossgarten und der anschließenden Demonstration rund 1000 Demonstranten zusammen, die mit Plakaten, Bannern und Sprechchören durch Osnabrück zogen.

Wende gefordert

In diesem Jahr stand besonders die Einhaltung der nationalen und internationalen Klimaziele im Vordergrund der Demonstrationen, Streiks und Kundgebungen. Gefordert wurden unter anderem eine Verkehrswende und die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs in Stadt und Landkreis Osnabrück. Vertreter von Verdi, Attac und den Scientists for Future machten während der Kundgebung im Schlossgarten auf die bereits sichtbaren und zukünftigen Folgen des Klimawandels aufmerksam, bevor sich die Demonstranten in einzelnen Blöcken auf den Weg machten.

Besonders Herbert Zucchi vom Volksbegehren Artenvielfalt erntete mit seinen Forderungen nach einer ökologischen Agrarwende und Umgestaltung der Fleischindustrie in Deutschland zustimmenden Beifall vom Publikum. Bereits im vergangenen September demonstrierten Klimaschützer weltweit für die Einhaltung der Klimaziele und eine grüne Zukunft. Dieses Jahr sei die Organisation eine besondere Herausforderung gewesen, berichtet Klara Bruns von der Osnabrücker Fridays for Future″-Bewegung. Gerade zu Beginn der Corona-Krise im Frühjahr seien viele Aktivisten inaktiv geworden, was die Organisation der globalen Klimademo in Osnabrück noch schwieriger gemacht habe.

Kurz vor Beginn der Demonstration war bei Bruns die Nervosität besonders hoch, obwohl das bundesweite Hygienekonzept der Fridays for Future″-Bewegung in der Stadt Osnabrück mit nur wenigen Änderungen angenommen wurde. Trotz allem war sie froh, dass die Veranstaltung coronakonform stattfinden konnte, und freute sich über die positive Resonanz der Teilnehmer.

Lob für Disziplin

Kurz vor Ende der Demonstration am Ausgangspunkt zeigten sich die Veranstalter zufrieden. Die Teilnehmer des Demonstrationszuges seien sehr diszipliniert gewesen, hätten sich an die Maskenpflicht während der Demonstration gehalten und auch durchgehend den Abstand zu anderen Teilnehmern und interessierten Beobachtern gewahrt, so Jan Klüter-Luks.

Obwohl die Teilnehmerzahlen im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich geringer ausfielen, zeigten sich Demonstranten, Organisatoren und Initiativen zufrieden. Am Samstag veranstalten die Aktivisten von Fridays for Future gemeinsam mit den Parents for Future und der Ursulaschule eine Klimamesse auf dem Domvorplatz. Ab 10 Uhr soll hier über das Thema Klimawandel informiert und diskutiert werden.

Bildtext:
In Osnabrück fand der von Fridays for Future initiierte Global Strike Day″ mit Aktionen im Schlossgarten und einem Demozug am frühen Nachmittag statt.
Fotos:
Michael Gründel
Autor:
Vivienne Kraus


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