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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein umfangreiches Konzept für mehr soziale Gerechtigkeit
Zwischenüberschrift:
Podiumsdiskussion zur Nachhaltigkeit
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Stop talking, start planting Hör auf zu reden, fang an zu pflanzen″. Auf solch eine Formel lässt sich nachhaltiges Engagement im Projekt Plant for the Planet″ bringen. Doch nicht immer ist es so unkompliziert, etwas für den Schutz des Planeten zu tun. Das zeigte am Montagabend die Veranstaltung Nachhaltigkeit nur ein Schlagwort oder eine Bewegung? im Medienhaus Neue OZ. Eine Million Bäume wollen die Aktiven von Plant for the Planet″ bis 2020 in jedem Land der Welt pflanzen. Diese sollen die Auswirkungen der Klimakrise gering halten. Wie das funktioniert, erläuterten die jüngsten Referenten des Abends, Larissa Bruns und Leonard Bullmann (beide zwölf Jahre alt) von der Gesamtschule Schinkel. In Deutschland wurde dieses Ziel bereits am 4. Mai 2010 erreicht. Doch die Jugendlichen engagieren sich weiter und zeigen unter anderem mit Vorträgen –, wie wichtig der Klimaschutz ist. Themensprünge prägten den Abend. Denn so umfangreich, wie das Konzept der nachhaltigen Entwicklung ist, so vielfältig sind die Möglichkeiten seiner Umsetzung. Eines soll damit immer erreicht werden: soziale Gerechtigkeit, ökologische Fairness und ökonomische Leistungsfähigkeit. Da ging es um die Bedeutung von Natur im Umfeld des Menschen, als Irina Würtele ihre Untersuchung über Breitflügelfledermäuse in Osnabrück vorstellte. Joachim Härtling, Geografie-Professor der Universität Osnabrück, erläuterte ein Projekt, das Schülern die Bedeutung des virtuellen Wassers näherbrachte. Der Begriff benennt das Wasser, das beispielsweise für die Produktion von Lebensmitteln verbraucht wird. Andreas Büscher, Professor der Hochschule, erläuterte mit dem Projekt Familiengesundheit im Lebensverlauf″ die Bedeutung des familiären Umfelds bei Kranken. Der Personalreferent Andreas Stoppe zeigte, wie bei der Neuen OZ Mitarbeiter mit pflegebedürftigen Angehörigen unterstützt werden. Und Jan-Felix Simon erklärte, wie sich die Firma Mölk nachhaltig auf Trab brachte. Die anschließende Podiumsdiskussion drehte sich unter der Moderation von Redakteurin Dr. Stefanie Adomeit um die Frage, ob Nachhaltigkeit mehr ist als ein Schlagwort. Deutlich machten dies Niko Paech, Professor für Produktion und Umwelt an der Uni Oldenburg, die Klimabotschafterin Ann-Katrin Sickendieck von der Ursulaschule, Prof. Dr. Andreas Bertram, Vorsitzender des Kuratoriums der Lokalen Agenda 21 Osnabrück, und Jan-Felix Simon.

Bildtext:
Die Vielfalt der Nachhaltigkeit zeigten am Montagabend engagierte Jugendliche, Unternehmer, Wissenschaftler und ehrenamtliche Helfer der Lokalen Agenda 21 im Medienhaus Neue OZ.
Foto:
Michael Hehmann
Autor:
mlb


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