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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Hasestraßen-Sperrung ist überfällig
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Wird die Hasestraße gesperrt? (Ausgabe vom 9. September).

,, Die Hasestraße am Dom zu sperren ist lange überfällig. Andernorts werden autofreie Innenstädte geplant, und Osnabrück tut sich schwer mit der Sperrung einer einzelnen Durchfahrt, die aber wegen Veranstaltungen problemlos wochenlang gesperrt werden kann! Wenn doch laut Herrn Otte seit geraumer Zeit daran gearbeitet wird, warum gibt es kein Ergebnis? Wieso ist die Aufgabe , sehr komplex′? Es gibt doch genügend Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Straßen wie zum Beispiel die Redlingerstraße in Osnabrück! Muss jedes Mal das Rad neu erfunden werden?

Die Sperrung am Dom bietet auch eine gute Gelegenheit, eine der größten Planungssünden der 70er-Jahre wenigstens teilweise wieder zurückzubauen, nämlich die breite Schneise Dielingerstraße quer durch die historische Altstadt. Was hindert die Verwaltung, das Gebäude der Schöningschen Buchhandlung wiederaufzubauen? Dann bekommt der Platz vor dem Theater wieder ein , Gesicht′.

Auch an der Kreuzung Kranstraße/ Dielinger Staße könnten die Gebäude wiederhergestellt werden, dann hat die Kranstraße ihre historische Straßenflucht zurück, und aus der Lortzingstraße wird ein Lortzingplatz, den man mit hoher Aufenthaltsqualität autofrei gestalten kann. Natürlich muss die Sperrung dann schon an der Ecke Dielingerstraße/ Kamp beginnen, aber das tut sie zu Weihnachtsmarktzeiten ja auch!

Mein Appell an Bauamt/ Verwaltung/ Rat: Macht endlich etwas! Nur reden und planen bringt uns nicht weiter. Nach dem tödlichen Fahrradunfall an der Pagenstecherstraße Anfang des Jahres wurde ein großzügiger Radweg dort propagiert und wird angeblich geplant, zu sehen ist aber meines Wissens immer noch nichts (nicht mal Planungs-Entwürfe). Von den Planungen, mit denen man vorher beschäftigt war, natürlich auch nicht. Gäbe es jetzt an der Hannoverschen Straße erneut einen tödlichen Unfall, würden wahrscheinlich wieder alle aktuellen Planungen gestoppt, und es passiert weitere Jahre nichts. Der Bau eines Radwegs am Wall soll eventuell 2023 starten. Wer bremst da überall? Wer ist da überfordert?′′

Burkhard Rethschulte
Osnabrück

Bildtext:
Die Hasestraße soll möglicherweise für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Burkhard Rethschulte


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