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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ob hier überhaupt gebaut wird?
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Leserbrief von Beate Böttger Lebensqualität nicht zubetonieren″ (Ausgabe vom 4. August) in Bezug auf die Artikel Neue Baugebiete belasten das Stadtklima″ (Ausgabe vom 29. Juni) und Planung für Baugebiete gehen weiter″ (Ausgabe vom 22. Juli).

Es gibt kein Recht auf unverbaubare Sicht und auf 22 Hektar Naturschutzgebiet direkt vor dem eigenen Gartenzaun. Wohl aber richtig wird das Informationsrecht der Bürger gegenüber dem Baudezernat angemahnt. [. . .] Richtig ist jedoch, dass bei allen Bemühungen meines Erachtens der Stadtplaner in der letzten Zeit regelmäßig die wichtigste Grundlage einer Planung fehlte, nämlich die Bedarfsermittlung und die glaubwürdige Einbindung der von der Planung Betroffenen. Sowohl in Sachen Neumarkt, Berliner Platz und Ledenhof wurden die Bürger nicht wirklich, die Anlieger überhaupt nicht einbezogen. Der Wettbewerb Berliner Platz ist in Verbindung mit der Veränderungssperre grandios gescheitert und das Preisgeld verschwendet, weil die Betroffenen nicht gefragt wurden. Das , Grüne Haus′ wird weder schallschützend noch gestalterisch ertüchtigt, und schon gar nicht abgerissen. Auf den angrenzenden Grundstücken könnten schon 2016 mindestens 80 bezahlbare Wohnungen errichtet worden sein. Ob hier in Zukunft überhaupt etwas gebaut wird, steht in den Sternen.

Das Gleiche hat den Neumarkt schon lange ereilt, weil auch hier nicht nur die Anlieger, sondern die Kaufmannschaft der Stadt nicht einbezogen wurde. Die beabsichtigte Veränderung des Ledenhofes ist nach meiner Einschätzung nichts anderes als das Eingeständnis der fahrlässigen Verwahrlosung einer preisgekrönten derzeitigen Anlage durch die Stadt Osnabrück. Fazit: Im Baudezernat muss sich dringend einiges ändern.′′

Stefan Middelberg
Osnabrück
Autor:
Stefan Middelberg


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