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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wittekindplatz bald mit Nahversorger?
 
Das wird aus dem Wittekindplatz
Zwischenüberschrift:
Zweistelliger Millionenbetrag für Wohn-, Geschäfts- und Parkhaus
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Noch ist es ein trister Parkplatz: Die Stadtwerke-Tochter OPG investiert am Wittekindplatz einen zweistelligen Millionenbetrag. 2022 oder 2023 soll dort mit dem Bau eines Wohn- und Geschäftshauses sowie eines Parkhauses begonnen werden. Erstmals ist nun ein Entwurf von den beiden geplanten Gebäuden zu sehen.

Viele Details zu den Plänen gibt es noch nicht, aber ein Nahversorger soll sich dort unter anderem ansiedeln. Für das Parkhaus sind unter anderem Stellplätze für Carsharing-Autos sowie eine Fahrradabstellanlage geplant. Mit den beiden Gebäuden gehen die Pläne voran, dem Bereich rund um den Berliner Platz ein neues Gesicht zu verleihen. Vor etwa fünf Jahren hatte die Stadt einen entsprechenden Ideenwettbewerb ausgerufen.

Osnabrück Das Areal am Berliner Platz und am Wittekindplatz erhält in den kommenden Jahren ein vollkommen neues Gesicht. Der Parkplatz am Wittekindplatz wird bebaut, und gegenüber entstehen Wohngebäude. Auf dem Parkplatz zwischen Wittekind-, Kleiststraße und der Bahnlinie baut die Stadtwerke-Tochter OPG ein mehrgeschossiges Wohn- und Geschäftsgebäude. Daneben soll ein Parkhaus entstehen, das zudem als Lärmschutz zur Bahnlinie dienen soll.

Das Erdgeschoss des Wohn- und Geschäftshauses ist für gewerbliche Mieter gedacht. Interessenten gebe es bereits, sagt Hörmeyer, doch spruchreif sei diesbezüglich noch nichts zumindest nicht viel. Denn klar ist bereits: Im Erdgeschoss soll ein Nahversorger einziehen.

In den Geschossen darüber sollen Wohnungen entstehen im ersten Obergeschoss womöglich auch Büros. Zur Anzahl der Wohnungen und deren Größen kann Hörmeyer noch nichts sagen dazu sei es noch zu früh. Ein Teil der Wohnungen soll mit einer Sozialbindung für Menschen mit geringem Einkommen versehen werden. Auch in diesem Punkt sei noch unklar, wie hoch der Anteil sein werde, sagt Hörmeyer. Die gewerblichen Flächen wird die Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) vermarkten. Die Stadtwerke werden für die Wohnungen zuständig sein.

Parkhaus als Lärmpuffer

Das Parkhaus wird den bisherigen Parkplatz ersetzen. Warum überhaupt ein Parkhaus und keine Tiefgarage, die mehr Wohn- und Geschäftsfläche ermöglichte? Das Parkhaus dient als Lärmpuffer″ für das Wohn- und Geschäftsgebäude, sagt Hörmeyer. E-Autos sollen darin geladen werden können. Zudem sind Carsharing-Stellplätze, eine Fahrradabstellanlage und eine Paketabholstation geplant.

Vor rund fünf Jahren hatte die Stadt einen Ideenwettbewerb für das gesamte Areal ausgerufen. 2017 hatte die OPG ein 94-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke beschlossen, die Planungen für ihren Bereich voranzutreiben. Der Entwurf des Büros Hüdepohl und Ferner machte das Rennen. Die OPG wird Bauherr der beiden geplanten Gebäude sein. Ihr gehört das Grundstück, das derzeit noch ein Parkplatz ist. Einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag plant die OPG für die Realisierung ein, sagt Hörmeyer.

Bis die Gebäude stehen, geht noch einige Zeit ins Land. Zuerst soll nun das Bauleitplanverfahren eingeleitet werden. Am kommenden Donnerstag wird der Stadtentwicklungsausschuss über die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans entscheiden. Frühestmöglicher Baustart ist 2022/ 2023.

Auch die gegenüberliegende Straßenseite wird sich verändern. Das grüne Hochhaus am Berliner Platz 1 soll umgebaut werden und eine neue Fassade erhalten. Zudem will der Eigentümer das Gebäude zum Breiten Gang und zur Wittekindstraße hin erweitern.

Weitere Wohnungen

Ferner möchte ein weiterer Investor das seit vielen Jahren brach liegende einstige Tankstellengelände bebauen. Auch dort sollen Wohnungen entstehen. Für ein einheitliches Bild hatte die Stadt verlangt, dass die beiden Investoren gemeinsame Sache machen wegen des Unmuts der Investoren drohte das Projekt zwischenzeitlich zu scheitern.

Die Umgestaltung des Areals rund um den Berliner Platz reiht sich ein in eine Vielzahl von bereits begonnenen und geplanten Großprojekten in der City. Da ist der Bau eines Doppelhotels in der Johannisstraße, wo bis vor Kurzem das Modehaus Sinn zu finden gewesen war, der Zauberwürfel am Neumarkt, das geplante Hotel ein paar Meter weiter, wo noch die Sportarena steht und nicht zuletzt das 70-Millionen-Wohnprojekt an der Möserstraße mit 375 Appartements. Und auch in der jüngst verkauften Galeria-Immobilie wird sich in den kommenden Jahren viel tun.

Weitere Informationen zum städtebaulichen Wettbewerb Berliner Platz″ unter www.osnabrueck.de/ berliner-platz.

Bildtexte:
So soll es aussehen: das mehrgeschossige Wohn- und Geschäftsgebäude.
Die Planungen für das grüne Hochhaus, das umgebaut und umgestaltet werden soll, sowie die neuen Wohngebäude.
Ein neues Gesicht für den Berliner Platz: Der Parkplatz (oben im Bild unter den Bäumen) wird bebaut, und neben dem grünen Hochhaus entstehen Wohngebäude.
Eine komplett neue Fassade bekommt das Wohnhaus am Berliner Platz 1 (rechts), das zusätzlich zum Breiten Gang und zur Wittekindstraße ergänzt werden soll.
Der Wittekindplatz (oben) und die Grundstücke der privaten Investoren.
Grafik:
Hüdepohl/ Ferner Architektur- & Ingenieurgesellschaft mbH
Fotomontage:
Archiv/ Gründel/ Michel/ Planquadrat
Foto:
Jörn Martens
Karte:
Google Maps/ NOZ/ yjs

Die OPG

Die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft mbH (OPG) ist ein 94-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Osnabrück. Sie betreibt den Stadtwerken zufolge in zwölf Parkhäusern und auf elf Parkplätzen rund 5000 Stellplätze. Zudem bewirtschaftet die OPG die öffentliche Ladeinfrastruktur in Osnabrück mit mehr als 100 Ladepunkten.
Autor:
Jörg Sanders


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