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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Umweltkatastrophe: Polizei ermittelt
Zwischenüberschrift:
Zwei Verfahren nach Großbrand
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Nach dem Großbrand im Osnabrücker Stadtteil Fledder im Juli ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Auch wegen der aus dem Feuer resultierenden Umweltkatastrophe laufen Ermittlungen.

Die Polizei ermittelt wegen der Gewässerverunreinigung nach Paragraf 324 des Strafgesetzbuches, bestätigte Polizeisprecherin Mareike Edeler auf Anfrage. Ermittelt werde noch gegen unbekannt. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) soll die toten Fische untersuchen, die aus der Hase geborgen worden waren.

Am 20. Juli waren bei dem Großbrand im Fledder zwei Gebäude zerstört worden ein Autohaus und ein Chemieunternehmen. Kontaminiertes Löschwasser gelangte in die Hase ein massives Fischsterben war die Folge. Es wird voraussichtlich Jahre dauern, bis sich der betroffene Bereich des Flusses erholt hat.

Fahrlässigkeit?

In einem weiteren Verfahren ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Mitarbeiter des abgebrannten Autohauses. Er soll, so der Vorwurf, den Brand beim Abflammen von Unkraut fahrlässig verursacht haben. Mit Brandverletzungen an den Armen war er für einige Tage in ein Krankenhaus gekommen. Aufnahmen einer Überwachungskamera sollen die Entstehung des Feuers zeigen.

Bildtexte:
Am 20. Juli zerstörte ein Feuer zwei Gebäude im Osnabrücker Stadtteil Fledder. Kontaminiertes Löschwasser gelangte in die Hase (Bild) und schädigte Flora und Fauna.
Am 20. Juli zerstörte das Feuer zwei Gebäude. Kontaminiertes Löschwasser gelangte in die Hase.
Fotos:
David Ebener, Jörg Sanders
Autor:
Jörg Sanders


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