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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Bedingung für B-68-Verlegung
Zwischenüberschrift:
Ministerium: Erst nach A-33-Weiterbau
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Wird die Bundesstraße 68 auf die Autobahnen verlegt, um den Lkw-Verkehr in Osnabrück zu reduzieren und so Radfahrer vor tödlichen Unfällen zu bewahren? Das Bundesverkehrsministerium macht diesen Schritt von der Fertigstellung der A 33-Nord abhängig. So ist es in einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage unserer Redaktion nachzulesen.

Immer wieder kommt es in Osnabrück zu tödlichen Unfällen, weil Radler an Kreuzungen von schweren Lastzügen überfahren werden. Anfang Juli starb eine Lehrerin, weil sie vor der Stadthalle unter die Räder einer Zugmaschine geraten war. Der Fahrer wollte Osnabrück nur durchfahren. Er war dem Verlauf der Bundesstraße 68 über den Wallring gefolgt und hatte Schwierigkeiten, sich zu orientieren. Bei einem regelwidrigen Spurwechsel kam es zu dem tödlichen Unfall.

Die Stadt Osnabrück setzt sich seit Jahren dafür ein, den Durchgangs-Schwerverkehr aus der Innenstadt herauszunehmen und über die Autobahnen A 30 und A 1 umzuleiten. Stadtbaurat Frank Otte hat das tragische Ereignis auf dem Schlosswall zum Anlass genommen, um das Landesamt für Straßenbau und Verkehr erneut auf die kritische Situation aufmerksam zu machen. Da es sich um eine Bundesstraße handelt, ist auch das von Andreas Scheuer (CSU) geführte Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit der Angelegenheit befasst. Unsere Redaktion hat in der Pressestelle nachgefragt, wie das Ministerium vor dem Hintergrund der tödlichen Fahrradunfälle mit Lkw-Beteiligung zur Verlegung der B 68 steht.

Die Antwort deckt sich mit den ablehnenden Stellungnahmen des niedersächsischen Landesstraßenamts. Zunächst werde am Lückenschluss der A 33-Nord gearbeitet, heißt es nun aus Berlin. Bis zu deren Fertigstellung habe die B 68 derzeit im Bereich zwischen der A 1 und der A 30 eine wichtige Funktion als Straße des weiträumigen Verkehrs″. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur verfolge das Ziel, die B 68 nach dem Lückenschluss in eine sich nach Landesrecht ergebene Straßenklasse abzustufen″.

Rückendeckung für eine Verlegung der B 68 bekommt die Stadt Osnabrück von der grünen Bundestagsabgeordneten Filiz Polat. Gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten ihrer Partei Volker Bajus und Detlev Schulz-Hendel hat sie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Landesverkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) angeschrieben, um eine Verlegung der Bundesstraße 68 vom Osnabrücker Stadtgebiet auf die umliegenden Autobahnen″ zu erbitten. Dieser Schritt wäre eine verhältnismäßig einfache und zeitnah zu realisierende Maßnahme, die den Verkehr in Osnabrück spürbar sicherer machen würde″.
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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