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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Welches Geschlecht hat der Nachwuchs?
Zwischenüberschrift:
Wolfswelpen im Zoo überstehen ihre erste Untersuchung
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Für die fünf kleinen Hudson-Bay-Wölfe aus dem Zoo stand nach ihrer Geburt Anfang Mai nun die erste Untersuchung beim Zootierarzt an. Dabei konnten auch die Geschlechter der Jungtiere bestimmt werden.

Drei Monate nachdem die fünf kleinen Wölfe im Zoo zur Welt gekommen sind, haben sie sich schon deutlich verändert: Sie sind größer geworden, wiegen mittlerweile etwa 14 Kilogramm, und ihr Fell ist bereits fast so hell wie das der älteren Artgenossen. Muttermilch gibt es für sie inzwischen auch nicht mehr: Sie haben vom Rudel gelernt, Fleisch zu fressen, und kauen ihre Nahrung bereits selbst″, heißt es in einer Mitteilung des Zoos.

Nun war Zeit für die erste Untersuchung beim Tierarzt: Dazu haben wir die Welpen als Erstes vom Rest der Gruppe separiert, um sie in Ruhe zu untersuchen. Natürlich schauen wir zunächst, ob alle gesund und die Bäuche gut gefüllt sind″, erklärt der Zoologische Leiter Tobias Klumpe: Als das dann sichergestellt war, konnten wir sie impfen und ihnen eine Wurmkur zu verabreichen.″ Außerdem wurde den Welpen je ein kleiner Micro-Chip eingesetzt wie es auch bei Haustieren gemacht wird. Dieser soll laut Klumpe vor allem bei der Identifizierung der Wölfe bei weiteren Untersuchungen helfen.

Am Schluss der Untersuchung konnten auch die Geschlechter der Jungtiere ermittelt werden allerdings nicht von allen: Es sind drei Weibchen″, sagt Klumpe. Die anderen beiden Welpen hatten sich vor Beginn der Aktion schnell in ihrer Höhle versteckt und sollen in den nächsten Tagen untersucht werden. Damit die Zoomitarbeiter sie unter ihren Geschwistern erkennen können, wurden die bereits untersuchten Tiere mit einem blauen, für die Tiere ungefährlichen Farbspray markiert.

Denn die Hudson Bay-Wölfe sind in den letzten Wochen nicht nur größer und schwerer, sondern auch mutiger geworden: Die ersten drei Lebenswochen verbrachten sie noch in ihrer geschützten Wolfshöhle, nach und nach wurden sie aber neugieriger und waren auch für Besucher immer besser zu sehen. Mittlerweile laufen die Jungen gut mit dem Rudel mit. Sie sind sogar schon allein auf der Anlage unterwegs und trauen sich bis in das Vorgehege des Stalls, um sich ein Stück Fleisch zu holen″, sagt Tierpfleger Marcel Köck-Nitschke. Mit der ersten Untersuchung habe man bis jetzt gewartet, um die Familie bei ihrer Jungenaufzucht nicht zu stören.

Besucher können die Jungtiere laut dem Zoo an ihrer geringeren Größe vom Rest des Rudels unterscheiden, außerdem ist ihr Fell noch ein wenig dunkler als das der älteren Tiere. Vom Höhenpfad aus haben Besucher eine sehr gute Sicht auf die Anlage in der Nordamerika-Tierwelt Manitoba″, wo das Rudel durch den Wolfswald streift.

Bildtexte:
Die fünf Wolfswelpen im Osnabrücker Zoo haben ihre erste Untersuchung überstanden. Unterstützt wurde Zootierarzt Thomas Scheibe durch Marcel Köck-Nitschke, Tierpfleger, und Tobias Klumpe, Zoologische Leitung im Zoo Osnabrück (von links).
Anfang Juni konnten die ersten Bilder vom Wolfnachwuchs im Osnabrücker Zoo gemacht werden. (Archivbild)
Die Wolfswelpen trauten sich schon Anfang Juni aus ihrer Höhle raus. (Archivbild)
Fotos:
Zoo Osnabrück/ Marilena Koch
Autor:
Christopher Bredow


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