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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Eine Frage des Budgets
Zwischenüberschrift:
Wasserspiele für Ledenhof? Letzte Phase der Bürgerbeteiligung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Der neue Ledenhof soll barrierefrei und multifunktional werden, mit einem grünen Rand und einem direkten Übergang zum Schloss. Grundlage für die weitere Planung des Areals in der Osnabrücker Innenstadt ist der Entwurf der Firma bbz landschaftsarchitekten″ aus München, aber Anregungen von interessierten Stadtbewohnern sind weiterhin willkommen.

Am Eingang zur Tiefgarage Ledenhof sind die Pläne zur Platzgestaltung befestigt, und alle, die das gut finden oder Verbesserungsvorschläge haben, sind aufgefordert, einen Fragebogen auszufüllen und in den rustikalen Briefkasten zu werfen, der dafür bereitsteht. Im zweiten Halbjahr 2021 sollen die Bauarbeiten beginnen.

Zum Auftakt der letzten Phase der Bürgerbeteiligung stellten sich Stadtbaurat Frank Otte und die maßgeblichen Planerinnen an Ort und Stelle den Fragen und Anregungen der interessierten Öffentlichkeit. Doch der erhoffte Andrang blieb aus. Die Versammlung, die sich zwischen dem Altenheim und der Einfahrt zur Tiefgarage bildete, zählte nicht mehr als zwei Dutzend Menschen. Und etwa die Hälfte davon war in einer Funktion gekommen, so wie Ellen Kallert von bbz landschaftsarchitekten″.

Breite Querung

Aus drei attraktiven Teilplätzen werde der Ledenhof in Zukunft bestehen, erklärte sie ihren Zuhörern. Mit Bäumen, in deren Schatten es sich auch bei Hitze gut aushalten lasse, mit Rasenflächen und Blumenbeeten, mit einem Natursteinklinkerpflaster und einem Tennenbelag, wie ihn die Osnabrücker von den Wegen am Rubbenbruchsee kennen. Vor allem aber mit einem sanften Übergang ohne Treppen, damit auch Menschen mit Rollstühlen oder Kinderwagen nicht zu Umwegen gezwungen sind.

Gefragt wurde nach der Verbindung zum Schloss. Etwa mit einem Zebrastreifen über den Neuen Graben? Ja, antwortete Ellen Kallert, es solle eine sehr breite Querung geben, die möglichst nicht mit Markierungen, sondern mit geeigneten Materialien sichtbar gemacht werden solle. Einen Brunnen oder Wasserspiele für den Platz regte eine Frau an, die aber zugleich selbst darauf hinwies, dass in der Vergangenheit viele solcher Anlagen in Osnabrück durch unterlassene Instandhaltung irgendwann defekt waren und schließlich abgebaut wurden.

Das Thema sei bekannt, versicherte die Planerin, und die Jury habe das auch angeregt. Allerdings sei es eine Frage des Budgets, ob ein Wasserspiel gebaut werde oder nicht. Und wenn, dann müssten auch die Voraussetzungen geschaffen werden, dass die Stadt sich die Unterhaltung in den nächsten 20, 30 oder 40 Jahren leisten könne.

Andere Beiträge drehten sich um öffentliche Toiletten und Fahrradabstellanlagen. Toiletten seien für den Platz nicht vorgesehen, erklärte Kallert. Aber beim geplanten Neubau für das Altenheim am Ledenhof werde es eine Gastronomie geben, zu der ja auch Toiletten gehörten. Für Fahrräder haben die Planer bislang 50 mit Bügeln ausgestattete Abstellplätze an den Eingängen zum Platz vorgesehen. Darüber hinaus ist ein kostenpflichtiger Bikesafe in der darunter liegenden Tiefgarage geplant, der über einen Aufzug erreichbar ist.

Bildtext:
Die Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung des Ledenhofs war keine Massenveranstaltung.
Foto:
Swaantje Hehmann
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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