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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Baustart für die E-Bus-Endwende
Zwischenüberschrift:
50-Tonnen-Trafo als Ladestation
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Im Zuge der Baumaßnahmen am Kreishaus am Schölerberg in Osnabrück werden erste Vorbereitungen für die zukünftig elektrische Metrobus-Linie M5 getroffen. An einem Trafogebäude mit Schnellladegerät können die E-Gelenkbusse Strom tanken.

Am Donnerstagvormittag wurde ein rund 50 Tonnen schweres Trafogebäude an der Endwende am Osnabrücker Kreishaus aufgestellt, das auch ein Schnellladegerät beherbergt. Im kommenden Jahr können die eingesetzten E-Gelenkbusse den benötigten Strom für den M5-Linienverkehr dort tanken. Das geht aus einer Mitteilung der Stadtwerke hervor.

Trafo und Ladegerät sind ein weiterer Eckpfeiler der Systemumstellung im Osnabrücker Nahverkehr″, wird Stadtwerke-Mobilitätsvorstand Stephan Rolfes in der Mitteilung zitiert. Über den aufgestellten Trafo könne künftig der Ladestrom für die E-Gelenkbusse der Stadtwerke zur Verfügung gestellt werden, heißt es darin weiter. In Betrieb gehen werde die neue E-Bus-Endwende der Linie M5 (Dodesheide–Zoo) am Kreishaus in diesem Jahr aber noch nicht. Die Umstellung der M5 von Diesel- auf elektrische Gelenkbusse sei erst für das kommende Jahr vorgesehen. In diesem Jahr sind zunächst die Linien M2 und M3 dran.

Der Zeitpunkt für den Bau des Trafohauses an der Endwende am Kreishaus ist bewusst gewählt: Im Zuge der Bauarbeiten unseres neuen Kreishaus-Anbaus haben wir frühzeitig den Kontakt zu den Stadtwerken gesucht und freuen uns, bei der Elektrifizierung der M5-Linie zur Luftverbesserung und CO2-Einsparung der Stadt Osnabrück beizutragen″, wird Landrätin Kebschull in der Mitteilung zitiert. Uns war wichtig, dass die Endwende sich sowohl optisch als auch in den Zeitplan des Neubaus einfügt″, fügt Wilkens hinzu. So wird das Gebäude, in dem der Trafo untergebracht ist, mit dem gleichen Klinker verblendet wie der Erweiterungsbau des Kreishauses.

Neben dem Trafo am Kreishaus wurden in den vergangenen Wochen bereits weitere 50-Tonnen-Kolosse im Landwehrviertel (für die M2) sowie in Sutthausen und in Hagen (jeweils für die M3) aufgestellt. In der kommenden Woche folgt ein weiterer Trafo für die M2 am Hauptbahnhof. Der Trafo für die M3 in Schinkel-Ost kommt nach den Sommerferien″, so Rolfes weiter. Beide Metrobus-Linien können somit noch in diesem Jahr elektrisch bedient werden. Die hierfür benötigten 22 weiteren E-Gelenkbusse sollen nach und nach ab diesem Sommer vom niederländischen Hersteller VDL ausgeliefert werden.

Bis Ende 2021 wollen die Stadtwerke Osnabrück alle fünf Metrobus-Linien des neuen Busliniennetzes komplett elektrisch bedienen. Mit den hierfür benötigten 62 Fahrzeugen werden die Stadtwerke über die größte E-Gelenkbusflotte Deutschlands verfügen.

Bildtext:
Gemeinsamer Ortstermin: Kreisrat Winfried Wilkens, Landrätin Anna Kebschull und Stadtwerke-Mobilitätsvorstand Stephan Rolfes treffen sich am Kreishaus am Schölerberg zum Baubeginn der E-Bus-Endwende.
Foto:
Uwe Lewandowski
Autor:
Frederik Tebbe


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