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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stromnetz fit für die Zukunft
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke investieren in Eversburg 2,3 Millionen Euro in den Einbau neuer Techniken
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Dritter Trafo, neues Schalthaus, kilometerweise neue Kabel: Mit der Inbetriebnahme neuester Technik in der Umspannanlage im Stadtteil Eversburg machen die Stadtwerke Osnabrück ihr Stromnetz fit für die Zukunft. Durch die Investition verbessert das städtische Tochterunternehmen nach eigenen Angaben die bereits hohe Versorgungszuverlässigkeit im Stadtgebiet.

Diese Gesamtmaßnahme ist ein Meilenstein für eine zukunftssichere Stromversorgung in unserem Netzgebiet″, sagt Ingo Hannemann, technischer Leiter der Stadtwerke. Insgesamt 2, 3 Millionen Euro haben die Stadtwerke in den Einbau neuer Technik in Eversburg investiert. Damit sind wir bestens auf die gestiegenen und auch künftig weiter steigenden Leistungsanforderungen an unser Mittel- und Niederspannungsnetz vorbereitet″, erläutert Hannemann. Die Umspannanlage in Eversburg ist eine von insgesamt vier Stromübergabestationen″ im Stadtgebiet, an denen die Stadtwerke den Strom vom vorgelagerten Netzbetreiber übernehmen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Große Transformatoren wandeln die angelieferte 110 000-Volt-Hochspannung auf 10 000-Volt-Mittelspannung um. Über 14 Schalthäuser und weitere rund 1100 Trafostationen stellen die Stadtwerke die direkte Versorgung mit schließlich 230 Volt sicher.
Im Zusammenhang mit ihrer Netzstrategie hatten die Stadtwerke vor gut zweieinhalb Jahren mit den Planungen für die Maßnahme in Eversburg begonnen, an der insgesamt rund 120 Fachleute beteiligt waren. Seitens des vorgelagerten Netzbetreibers wurde zunächst ein dritter 40-Megawatt-Großtrafomontiert, der die anderen beiden vorhandenen Transformatoren mit gleicher Leistungsstärke jederzeit ersetzen kann. Zum Vergleich: Die Leistung eines Trafos entspricht der Einspeiseleistung von 20 Piesberg-Windrädern″, macht Burghard Gutowski, Leiter Netzplanung, deutlich. Parallel haben die Stadtwerke auf einem angrenzenden Grundstück eine neue Schaltanlage gebaut und mit insgesamt mehr als 14 Kilometern neu verlegter Kabel angebunden.
Der Bau des neuen Schalthauses war notwendig, da die bisherige Anlage nicht mehr erweiterungsfähig war″, so Gutowski. Jetzt verfügen wir über eine moderne Anlage auf neuestem Stand der Technik und mit ausreichenden Erweiterungsmöglichkeiten für die Zukunft.″ Zudem füge sich das Haus auch unter optischen sowie ökologischen Gesichtspunkten gut ein.
Der Einsatz des dritten Großtrafos bietet neben der Leistungskomponente einen weiteren zentralen Vorteil: Die Stadtwerke können das von Eversburg versorgte Stadtgebiet neu aufteilen. Aus zwei größeren Gebieten machen wir drei kleinere″, erläutert Heinz-Werner Hölscher, Leiter Netzmanagement. Wenn aufgrund einer Störung der Strom in einem Gebiet kurzzeitig ausfällt, ist in den beiden anderen Gebieten davon nichts zu spüren.″ Die Stadtwerke können die bereits geringe Ausfallwahrscheinlichkeit weiter reduzieren. Das wird uns auch von der Bundesnetzagentur bestätigt″, betont Ingo Hannemann.
Die Bundesbehörde hatte im Rahmen einer Qualitätsregulierung auch die Qualität der Stromversorgung der Stadtwerke Osnabrück überprüft. Das Ergebnis: Im Mittelspannungsnetz der Stadtwerke ist die Versorgungssicherheit gut doppelt so hoch wie der Durchschnitt vergleichbarer Netzbetreiber.Im Niederspannungsnetz sogar neunmal besser.

Bildtext:
Investition in eine höhere Versorgungsqualität im Stadtwerke-Stromnetz: Heinz-Werner Hölscher, Leiter Netzmanagement, Burghard Gutowski, Leiter Netzplanung, und Ingo Hannemann, technischer Leiter.
Foto:
Stadtwerke
Autor:
pm


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