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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Immer innovative Wege beschreiten
 
Offen für Neues
 
Expansion und Modernisierung
 
Jedes Brot mit der Hand gemacht
 
Kompetenter Ausbildungsbetrieb
 
Zukunftsweisende Modernisierung
Zwischenüberschrift:
Bäckerei seit 75 Jahren buchstäblich in aller Munde
 
Karl und Toni Wellmann legten 1936 den Grundstein
 
Dritte Generation baute Wellmann zum modernen Unternehmen aus
 
Wellmann setzt auf „Bioland″ und regionale Rohstoffe
 
Bäckerei bereitet den Nachwuchs auf den Beruf vor
 
Mit „Gläserner Backstube″ neue Maßstäbe gesetzt
Artikel:
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Originaltext:
OSNABRÜCK. 1936 wagten Karl und Toni Wellmann den Schritt in die Selbstständigkeit und mieteten an der Katharinenstraße ein kleines Ladenlokal, wo sie eine Bäckerei inklusive Lebensmittelgeschäft eröffneten.

Heute können Natalie und Johannes Külkens anlässlich des 75-jährigen Jubiläums von Wellmann auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken, in deren Verlauf sich immer eins ausgezeichnet hat: damals wie heute handwerklich mit Liebe zu backen.
So war Wellmann in den Anfängen vor dem Zweiten Weltkrieg bereits buchstäblich in aller Munde, da sich die Bäckerei als Erste in der Hasestadt dazu entschlossen hatte, auch sonntags zu öffnen. Nach 1945 erfolgte der Umzug an die Lotter Straße, und als 1958 dort ein größeres Ladengeschäft gebaut wurde, setzten die Firmengründer wieder auf Innovation.
Im Gegensatz zu den vielen anderen Tante-Emma-Läden″ im Stadtgebiet, gestalteten sie das neue Geschäft so, dass die Kunden nicht ausschließlich an einem Verkaufstresen bedient wurden, sondern sich ihren Warenkorb für Lebensmittel an den Verkaufsregalen selbst zusammenstellten konnten, bevor es ans Bezahlen ging.
Auch das war für die damalige Zeit etwas ganz Besonderes″, berichtet Johannes Külkens rückblickend. Er selbst allerdings war zu der Zeit noch längst nicht geboren. Seine Eltern Hildegard und Jakob Külkens übernahmen die Geschäftsführung erst in der ersten Hälfte der 60er Jahre. Kurz zuvor hatte die Wellmann-Tochter den Konditormeister vom Niederrhein in Osnabrück kennengelernt und geheiratet.
Da sich Wellmann damals bereits in Osnabrück einen guten und klangvollen Namen gemacht hatte und die Geschäftsführung in der zweiten Generation nicht mit der Tradition der Firmengründer brechen wollte, änderte sich auch der Name der Bäckerei nicht. Das blieb auch so, als 1992 mit Natalie und Johannes Külkens die nunmehr dritte Generation die Leitung des Unternehmens übernahm.
Die heutigen Inhaber brachten noch einmal frischen Wind ins Unternehmen. Hatten Karl und Toni Wellmann vor 75 Jahren mit einem Bäckergesellen und einer Aushilfe im Ladengeschäft angefangen, expandierte Wellmann unter der Regie von Külkens junior zu einem mittelständischen Betrieb mit 26 Filialen in Osnabrück und Umgebung und aktuell werden rund 230 Vollzeitkräfte beschäftigt.
Wie ein roter Faden zieht sich ein wichtiger Bestandteil der Firmenphilosophie durch das heutige Unternehmen: Transparenz. Mit unserer Gläsernen Backstube stellen wir dies ganz besonders unter Beweis″, urteilen die Inhaber einvernehmlich. Am heutigen Hauptsitz der Firma können Kunden den Mitarbeitern bei der Arbeit über die Schulter blicken und sich von dem traditionellen Erfolgsrezept der Bäckerei selbst überzeugen: Beste Zutaten, handwerkliche Qualität und ein kompetentes Team.
Weniger ist mehr″, bringt Külkens ein weiteres Prinzip von Wellmann auf den Punkt. Um das persönlich hoch angesetzte Reinheitsgebot garantieren zu können, werden hochwertige und natürliche Rohstoffe verwendet. Zur Herstellung von Brot und Brötchen sind Backmischungen tabu. Alle Produkte werden selber hergestellt, es werden keine Teiglinge und Vorprodukte zugekauft. Pudding und Füllungen werden nach eigenen Rezepturen hergestellt und gekocht. Allem wird Zeit zur Entfaltung des vollen Geschmacks gelassen.
Kein Wunder also, dass Wellmann auch eng mit Bioland″ dem führenden ökologischen Anbauverband zusammenarbeitet. Schließlich sind auch dort hochwertige, natürliche Produkte das Ziel. Unter dem Markenzeichen Well-Bio″ werden momentan ein Dinkelvollkornbrot, das Roggenbrot Roggen pur″ aus hundert Prozent Bioland″-Roggenmehl, das Korn an Korn″ und sowie ein Kamutvollkornbrot angeboten. Sie sind besonders nährstoffreich und gesund. Wie übrigens alles bei uns″, fügt Külkens hinzu.

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Beste Zutaten, handwerkliches Können und kompetente Mitarbeiter: Das ist das Geheimrezept für den Erfolg von Wellmann. 1936 als kleine Bäckerei inklusive Tante-Emma-Laden″ gegründet, ist sie heute zu einem mittelständischen Unternehmen angewachsen.
Well-Bio″ wird bei Wellmann groß geschrieben. Es ist ein Markenzeichen für beste Qualität. Angefangen mit den Rohstoffen, steht es für gesunden Genuss.
Täglich frisch werden Brot, Brötchen und sonstige Backwaren von Wellmann ausgeliefert. Zubereitet werden sie heute in der Gläsernen Backstube im Gewerbegebiet Atterfeld.
Fotos:
Wellmann

OSNABRÜCK. 1936 nahm die Erfolgsgeschichte der Bäckerei Wellmann ihren Anfang. Kurz nach der Heirat fassten Karl Wellmann Bäckermeister aus Bad Laer und seine Frau Toni den Entschluss, eine eigene Backstube zu eröffnen. Ein geeignetes Objekt dafür fanden sie an der Katharinenstraße 98.

Der Arbeitsalltag unterschied sich damals noch stark vom heutigen Betrieb. Geschäfte gab es an jeder Straßenecke. Entweder wurden dort Lebensmittel verkauft oder es war eine Bäckerei. Viele von ihnen waren außerdem sehr klein und Musterbeispiele für einen Tante-Emma-Laden″. Um sich davon abzuheben, entschlossen sich Wellmanns, beides unter einem Dach zu vereinen.
Außerdem waren sie damals die Ersten, der ihr Geschäft an sieben Tage in der Woche auf machten, denn dass eine Bäckerei auch sonntags geöffnet hat, ist heute zwar nichts Ungewöhnliches mehr, war in den 30er Jahren aber etwas ganz Besonderes. Schon bald sprach sich das herum und die Bäckerei Wellmann wurde zum sonntäglichen Treffpunkt. Das ist bis heute so geblieben″, weiß Hildegard Külkens Seniorchefin des heutigen Unternehmens zuberichten.
In den Jahren des Zweiten Weltkriegs blieb die Backstube zwar geschlossen, da auch Karl Wellmann zum Militärdienst eingezogen wurde. Doch der Lebensmittelhandel ging weiter und die Familie überstand so unbeschadet die Zeiten der Not. Nach 1945 ging es dann langsam wieder bergauf und, da Wellmanns an der Katharinenstraße zur Miete gewohnt hatten, suchten sie nun nach einer eigenen Immobilie. Gefunden wurde sie schließlich an der Lotter Straße 57.
1947 wurde dort zuerst ein weiteres kleines Ladengeschäft eröffnet. Elf Jahre spä-er 1958 –- verwirklichten sich meine Eltern dann aber ihren Traum von einem eigenen, großzügig konzipierten Geschäftshaus, modernisierten und erweiterten dadurch die Bäckerei um ein Lebensmittelgeschäft von Rewe. Ein weiteres Mal gingen sie dabei innovative Wege, denn neu an dem Geschäft war, dass Kunden nicht nur an einer Bedientheke etwas kaufen konnten, sondern es auch Regale gab, an denen sie sich die Waren aus dem breit gefächerten Angebot selbst aussuchen konnten.
Das Jahr 1963 war für unsere Familiegeschichte etwas ganz Besonderes″, erinnert sich die Seniorchefin. Damals lernte sie Jakob Külkens einen Konditormeister vom Niederrhein kennen und lieben. Bald wurde geheiratet und die zweite Generation führte anschließend die Geschäfte erfolgreich fort. Doch auch die Firmengründer arbeiteten weiter mit, denn die Familie verstand sich damals wie heute als Team, das immer an einem Strang zieht.
In denen folgenden Jahren wurde an der Lotter Straße viel an- und umgebaut. Sowohl das Ladengeschäft als auch die Backstube wurden vergrößert. Trotzdem platzte Wellmann immer mehr aus allen Nähten und es musste etwas geschehen. 1993 war es dann so weit. Nach vielen Planungen und Vorverhandlungen wurde ein komplett neues und deutlich größeres Haus errichtet. Zu diesem Zweck wurden vier benachbarte Grundstücke erworben.
Die Söhne von Hildegard und Jakob Külkens waren zudem Zeitpunkt bereits erwachsen. Während Christoph schon früh das Ziel hatte, zum Chefarzt mit Sauerteig-Erfahrung″ zu werden, wie er sich gerne ausdrückte, fühlte sich Johannes schon von Kindesbeinen an in der Backstube am Wohlsten. Kein Wunder also, dass er in die Fußstapfen seiner Eltern trat. Dies führte ihn auch zur Konditorei Heinemann in Mönchengladbach. Dort trafer auf seine heutige Ehefrau. 1995 heirateten Natalie und Johannes Külkens. Heute verkörpern sie die dritte Generation des Familieunternehmens.

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Ein Hingucker: Ende der 50er Jahre ging für Karl und Toni Wellmann mit der Eröffnung eines eigenen, großzügig konzipierten Geschäftshauses an der Lotter Straße ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Kooperationspartner war Rewe.
Anfänge im Kleinen: An der Katharinenstraße eröffneten Karl und Toni Wellmann vor 75 Jahren ihr erstes Ladengeschäft: eine Bäckerei inklusive Ladengeschäft.
An sieben Tagen: Als erste Bäckerei im Osnabrücker Stadtgebiet hatte Wellmann auch am Sonntag geöffnet. Dementsprechend herrschte auch immer in der Backstube frühmorgens reger Betrieb.
Im Zeichen des Fortschritts: Auch nach den Wirren des Krieges hatte Wellmann wieder die Nase vorn, denn erstmals wurden Kunden nicht ausschließlich am Tresen bestellt, sondern sie konnten sich zuvor ihren Warenkorb an den Regalen selbst zusammenstellen. Heute eine Selbstverständlichkeit.
Fotos:
Wellmann

OSNABRÜCK. Als Johannes Külkens gemeinsam mit seiner Frau Natalie vor fast 20 Jahren mit ins Geschäft einstieg, um die Familientradition weiter fortzusetzen, war die Bäckerei Wellmann ausschließlich an der Lotter Straße ansässig. Heute jedoch ist das Unternehmenan 26 Standorten in Osnabrück und Umgebung vertreten.

Unter der Geschäftsführung von Natalie und Johannes Külkens ist Wellmann somit zu einem mittelständischen Betrieb angewachsen, dessen Produkte überall in der Region bekannt und beliebt sind. Nach einer ersten Filiale in Osnabrück-Hellern folgte eine Zweite in Hasbergen. Anschließend kam bis heute jedes Jahr mindestens ein weiteres Fachgeschäft hinzu. Fast überall im Landkreis kann daher jetzt die Qualität von Wellmann genossen werden.
Verbunden mit der Expansion platzte allerdings schnell die alte Backstube an der Lotter Straße immer mehr aus den Nähten″, erinnert sich Külkens. Deshalb wurde der Entschluss gefasst, neben dem Stammhaus komplett neu zu bauen. 1993 wurden deshalb vier Nachbargrundstücke erworben. Noch im gleichen Jahr begannen die Bauarbeiten und aus dem Küchenfenster ihrer eigenen Wohnung konnte die Bäckerfamilie täglich dem Wachsen des neuen Gebäudes zusehen.
Das Ergebnis war Wellmanns Marktplatz″ und nachdem er eröffnet worden war, stand dem Betrieb wieder ausreichend Platz zur Verfügung, um dem eigenen Anspruch an Qualität weiterhin gerecht werden zu können. Das Unternehmen zog komplett in den Neubauum und das Stammhaus an der Lotter Straße 57 wurde vermietet. In der alten Backstube fand ein Sonnenstudio eine neue Heimat. Das Lebensmittelgeschäft eignetesich hervorragend für eine Filiale der Deutschen Bank.
Selbstverständlich fühlen wir uns auch als modernes Unternehmen unserer Familientradition als Handwerksbetrieb verpflichtet″, ergänzt Külkens. Des Weiteren ist Wellmann bis heute dafür bekannt, nicht nur in eine Richtung zu denken. Das war schon bei meinen Großeltern Karl und Toni Wellmann so und ist auch heute nicht anders″ berichtet Külkens. Deshalb sieht er in seinem Unternehmen nicht nur″ Bäckerei und Konditorei in einem, sondern versteht sich vielmehr als Dienstleister, dem das Wohl seiner Kunden am Herzen liegt und der sich deshalb immer an ihren Wünschen orientiert.
Ein großes Kapital von Wellmann sind die vielen engagierten und teilweise langjährigen Mitarbeiter in der Bäckerei, Konditorei und Verwaltung, die Fahrer und Betriebshandwerker und die Mitarbeiter/ innen im Verkauf, wo die meisten beschäftigt sind. Ohne die Leistungen und Mühen aller wären Külkens mit der Bäckerei Wellmann nicht da, wo sie heute sind. Die Familie Külkens ist allen Mitarbeitern zu großem Dank verpflichtet.
All dies dokumentiert weiter, dass Wellmann auch für die Zukunft bestens gewappnet ist, denn das Konzept des Unternehmens orientiert sich stets an den Wünschen seiner Kunden. Mit Liebe gebacken! ist für Wellmann nicht nur eine Floskel, sondern gilt als Maßstab in der täglichen Arbeit. Gebacken wird ausschließlich auf qualitativ höchstem Niveau.

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Damals und heute: Nicht mehr wiederzuerkennen ist die Wellmann-Filiale an der Lotter Straße. Das linke Foto zeigt das Fachgeschäft passend zur Adventszeit dekoriert, doch die Aufnahme ist mittlerweile nahezu 20 Jahre alt und hinter dem Tresen sind (von links) Mitinhaberin Natalie Külkens mit ihrer damaligen Auszubildenden Sabrina Vitale zu sehen. Letztgenannte ist noch heute bei Wellmann tätig. Das rechte Foto hingegen zeigt die Bäckerei an der Lotter Straße in heutiger Zeit. Eindrucksvoller lässt sich Modernisierung nicht dokumentieren.
Fotos:
Wellmann

OSNABRÜCK. Früher wie heute spielt Qualität bei Wellmann die größte Rolle. Angefangen mit den Zutaten für die Backwaren, die auf Grundlage eines eigenen Reinheitsgebotes ausgesucht und verarbeitet werden, bis hin zu den rund 230 Mitarbeitern, zudenen ein vertrauensvolles und langfristiges Verhältnis aufgebaut wird.

Oftmals wird die Rolle, die dem Brot bei unserer täglichen Ernährung zukommt, unterschätzt″, urteilt Johannes Külkens. Dabei ist Brot nachweislich ein äußerst gesundes Nahrungsmittel und der empfohlene Tagesbedarf liegt bei fünf bis sieben Scheiben, wobei Vollkornbrot bevorzugt werden sollte. Hierzu schmunzelt der Geschäftsführer: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, aber fast.″
In diesem Zusammenhang setzt die Bäckerei Wellmann verstärkt auf Bio-Produkte. Zu erkennen sind sie am Bioland-Siegel″. Die strengen Richtlinien des führenden ökologischen Anbauverbands für Landwirte und Hersteller gehen weit über die EG-Öko-Verordnung des staatlichen Bio-Siegels″ hinaus. Als Mitglieder werden hierzulande nur Betriebe zugelassen, die komplett auf ökologische Landwirtschaft setzen.
Aus den hieraus entstehenden Rohstoffen stellen wir unsere Bio-Produkte her und das wiederum macht uns zum Bioland-Partner″, erklärt Natalie Külkens. Angesichts dessen liegen Wellmann natürlich erzeugte, hochwertige und kontrollierte Rohstoffe aus regionaler Produktion am Herzen. Als regionaler Partner wird Wellmann in Zukunft die Zusammenarbeit mit dem Iburgshof in Belm intensivieren.
Gleichzeitig sind Fertigteige, künstliche Farbstoffe, Geschmacksverstärker und gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe tabu. Verbunden damit legt Wellmann ebenso hohe Ansprüche an die handwerkliche Herstellung der Produkte an. Auch hier wird Qualität groß geschrieben und so handelt es sich bei Broten des Osnabrücker Bäckers immer um handgeformte Einzelstücke″. Ebenfalls unerlässlich dabei: Zeit als entscheidender Faktor. Da auf jegliche chemische Zusätze verzichten wird, die den Herstellungsprozess unnatürlich beschleunigen, ist Geduld gefordert. So wird ein separater Bioland″ - Natursauerteig hergestellt.
Um diesen zu erhalten, wird das Brot von Wellmann bei milder, schonender Hitze bis zu zwei Stunden lang gebacken. Ein Zeitaufwand, der sich lohnt und den die Kunden täglich neu schmecken können.
Trotzdem sind unsere Bio-Produkte bezahlbar und sind deshalb nicht nur Wellness beider eigenen Ernährung, sondern auch für den Geldbeutel″, ergänzt Natalie Külkens abschließend.

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Wichtiges Nahrungsmittel: Das Brot wird in seiner Bedeutung für eine gesunde Ernährung oft unterschätzt. Dabei ist es gehaltvoll und damit dies erhalten bleibt, wird es schonend zubereitet.
Reine Handarbeit: Jedes Brot von Wellmann ist ein handgeformtes Einzelstück, denn es wird von den Mitarbeitern der Backstube schonend zubereitet.
Hochwertige Produkte: Basis sind ausschließlich erstklassige Rohstoffe. Bei Brot und Brötchen wird auf Backmischungen und chemische Zusätze verzichtet.
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Wellmann

Die Unternehmer-Familie im Kurzporträt

Karl Wellmann stammt aus einer Lehrerfamilie in Bissendorf. Der Vater seiner Frau Toni war Schneidermeister in Lünne (Emsland). Sie selbst war Köchin und Karl als er sie kennenlernte ein Bäckermeister in Bad Laer. Gemeinsam hatten sie drei Töchter, und da es damals üblich war, dass die Frauen den Namen des Mannes annehmen, hieß die Nachfolgerinder beiden Firmengründer nach ihrer Heirat mit Jakob plötzlich Hildegard Külkens. Das war Anfang der 60er Jahre. Beide wiederum hatten zwei Söhne: Christoph Külkens ist heute Chefarztin Hamburg und Johannes gemeinsam mit seiner Frau Natalie seit fast 20 Jahren in der Geschäftsführung der Bäckerei Welmann.

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Führen seit fast zwanzig Jahren die Bäckerei Wellmann: Natalie und Johannes Külkens.

OSNABRÜCK. Über 30 junge Menschen absolvieren derzeit ihre Lehre an einem der 26 Standorte von Wellmann, denn die Förderung von Nachwuchs im Handwerk ist für das Unternehmen seit 75 Jahren ein zentrales Anliegen. Ausgebildet wird in drei verschiedenen Berufszweigen.

An erster Stelle steht natürlich die Qualifikation zum Bäckergesellen. In den drei Ausbildungsjahren wird den Lehrlingen gezeigt, wie sie Zutaten abmessen, mischen, Teige herstellen, die Öfen beschicken und schließlich Brot und Brötchen, Feinbackwaren aus Blätter-, Mürbe- oder Hefeteig, Torten und Süßspeisen, Partykleingebäck, Backwarensnacks und kleine Gerichte herstellen und verfeinern können.
Ebenfalls für viele sehr interessant ist der Beruf des Konditors. Auch hierfür ist eine dreijährige Ausbildung erforderlich. Vermittelt wird dabei die Herstellung von Torten, Kuchen, Kleingebäck, Eisspeisen, Pralinen, Marzipanfrüchte, Pasteten oder auch herzhafte beziehungsweise süße Teigspeisen, Salate sowie Suppen.
Wichtig ist, dass die Produkte nicht nur gut schmecken, sondern auch gut aussehen″, weiß Natalie Külkens zu berichten. Viele der Aufgaben eines Konditors werden in Handarbeit erledigt, einige durch Maschinen. Auch der Verkauf der eigenen Produkte und die Beratung der Kunden gehören mit zum Berufsbild.
Fachverkäufer/ in im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Bäckerei″ nennt sich offiziell der dritte Berufszweig, den Interessierte bei Wellmann erlernen können. Dabei lernen sie, wie Brot, Backwaren und zum Teil auch kleine Imbisse verkauft, wie Kunden bedient und beraten sowie die Ware präsentiert werden. Ein Beruf für alle jungen Leute, die gerne mit Mitmenschen zu tun haben.
Unsere verantwortungsvolle Rolle als Betreuer und Vorbild nehmen wir dabei sehr ernst″, so Natalie Külkens. Ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Auszubildenden ist in ihren Augen oberstes Ziel, denn neben theoretischen und praktischen Fachkenntnissen ist es für sie auch die menschliche Seite, die zählt.

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Ausbildung, um den Nachwuchs auf die Herausforderungen des Berufes vorzubereiten, ist bei Wellmann eine Selbstverständlichkeit. Zurzeit werden über 30 Lehrlingen in drei Berufssparten qualifiziert.
Handwerk ist das eine, doch bei 26 Filialen ist die Verbindung mit modernster Technik unerlässlich. Dazu zählt der Backofen mit seinen acht Etagen (Hintergrund). Er ist der ganze Stolz der Produktion in der Gläsernen Backstube.
Jede Teigware wird von den Bäckern und Konditoren bei Wellmann persönlich in die Hand genommen, geformt und zubereitet. Dementsprechend gut ist das Ausbildungsniveau in dem mittelständischen Unternehmen.
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Butterstollen mehrfach ausgezeichnet

Traditionell wird besonders in der Adventszeitnicht nur beschenkt, sondern auch viel geschlemmt. Da dürfen die passenden Leckereien nicht fehlen und die Weihnachtsbäckerei von Wellmann läuft auf Hochtouren. Wie zum Beispiel beim Butterstollen mit Marzipan. Dabei werden selbstverständlich nur die besten Zutaten verwendet: Erstklassiger Hefeteig mit frischer Butter, edles Marzipan und viel Liebe″. Auf Orangade und Sukkade als Zusätze hingegen wird verzichtet. Kein Wunder, dass der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks bereits mehrfach das Prädikat Sehr Gut″ für den Stollen von Wellmanm verliehen hat. Des Weiteren hat sich die Bäckerei auf Zimtsterne und Spekulatius spezialisiert. Darüber hinaus gibt es jetzt wieder Baumkuchen. Dessen Herstellung ist besonders aufwendig. Umso größer ist sein Gehalt an Nährstoffen, Aromen und Geschmack.

OSNABRÜCK. Mitte der 90er Jahre sah sich die Traditionsbäckerei gezwungen, mehr Platz durch den kompletten Neubau von Wellmanns Marktplatz″ zu schaffen. Zehn Jahre später war es wieder so weit. 2004 fiel der Entschluss, erneut zu expandieren und mit der Produktion auf die grüne Wiese″ zu ziehen.

Im Jahre 2004 wurde daher unmittelbar an der Landesgrenze im Gewerbegebiet Atterfeld″ die Gläserne Backstube″ errichtet. Dort können Kunden nicht nur Kaffee und Kuchen oder ein leckeres Frühstück genießen, sondern den Mitarbeitern auch bei der Arbeit über die Schulter schauen und sehen, wie hochwertige Produkte in handwerklicher Qualität hergestellt werden. Ein besonderer Tag war es, als wir dort unseren damals neuen Thermoofen in Betrieb nehmen konnten″, erinnert sich Johannes Külkens. Der moderne Großbackofen macht es möglich, auf acht Ebenen auf heißen Steinen zu backen. An der ofenfrischen Qualität hat dies aber nichts geändert, denn sie gelingt ausschließlich mit besten Zutaten und durch eine handwerklich perfekte Verarbeitung. In unserer anspruchsvollen Familientradition sind Backmischungen für Brot und Brötchen aus diesem Grund tabu″, erklärt Külkens. Daher stellt Wellmann auch nach wie vor den Sauerteig selbsther. Außerdem wichtige Themen: Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit. Beides liegt Wellmann nicht nur beiden Produkten am Herzen, sondern auch bei der Herstellung. Um Energie zu sparen, wurde zum Beispiel in der Gläsernen Backstube keine Heizungsanlage, sondern ein Kälte-Wärme-Verbundsystem installiert, mit dem die Abwärme aus den Kühlmaschinen genutzt werden kann. Wellmann hat einen Pufferspeicher von 9 000 Liter, der durch die Abwärme der Kältemaschinen, die Schwaden und das Rauchgas der Backöfen gespeist wird. Die gesamte Heizungsanlage entfällt, sämtliches Warmwasser und die Heizenergie werden nur durch die Wärmerückgewinnung gewonnen. Als sie sich damals zu diesem Schritt entschieden hatten, wurden sie von vielen belächelt. Das gesamte Regenwasser fließt in einen separaten Teich auf dem Betriebsgelände, sodass sämtliches Regenwasser auf eigenem Grund versickert und nicht in die Kanalisation geht. All dies zeigt, dass Wellmann schon damals vor sieben Jahren an die Herausforderungen von Morgen gedacht hat. Die Maßstäbe, die 2004 mit der Gläsernen Backstube in Atterfeld gesetzt wurden, genügen auch heute noch sämtlichen Ansprüchen. Und das, obwohl sich seitdem die Zahl der Filialen weiter erhöht hat und auch der Service von Wellmann noch vielseitiger geworden ist.

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Modern und trotzdem sehr gemütlich ist die Gläserne Backstube für Kunden ausgestattet worden, denn dort können sie auch in angenehmer Atmosphäre leckeren Kaffee und Kuchen oder ein nahrhaftes Frühstück genießen
Blickfang im Industriegebiet Attefeld″ ist die Gläserne Backstube″ von Wellmann. Seit 2004 hat das Unternehmen seinen Hauptsitz an der Birkenallee. Dort werden täglich frisch die Backwaren für die 26 Filialen zubereitet.
Zukunftsweisend ist nicht nur das Konzept einer Backstube, in der Kunden den Mitarbeitern von Wellmann beim Backen über die Schulter schauen können, sondern auch das ansprechende Design des Café-Bereichs.
Unverkennbar eine Filiale von Wellmann: Bei der Gestaltung seiner 26 einzelnen Fachgeschäfte hat das Unternehmen seinen eigenen Stil entwickelt. Eindrucksvolles Beispiel dafür ist die Gläserne Backstube.
Imposant ist der heutige Firmensitz von Wellmann auch aus der Luft. Eine Ansiedlung im Gewerbegebiet Atterfeld″ war notwendig, um alle Filialen beliefern und gleichzeitig den persönlich hohen Qualitätsstandard halten zu können.
Fotos:
Wellmann

Persönliche Garantie
Bei Wellmann wird alles in Handarbeit gefertigt. Das war in den Anfängen so, und das ist auch heute unter der Leitung von Natalie und Johannes Külkens so. Als Inhaber des mittelständischen Betriebes garantieren sie persönlich dafür, dass ihre Firmenphilosophie Handarbeit in Verbindung mit höchster Qualität der Rohstoffe jeden Tag aufs Neue die Arbeit in der Backstube geprägt. Nur so kann in den Augen des Ehepaars ein vertrauensvolles und langfristiges Verhältnis zu den Kunden aufgebaut werden. Die bei Wellmann gefertigten Brot- und Backwaren liefern die Grundlage für eine gesunde Ernährung. Und das seit nunmehr 75 Jahren.
Autor:
sm


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