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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Umdenken im Nahverkehr nötig
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zu den Artikeln „, Wie die Ölsardinen′ Liniennetz-Reform 2020: Schulbus-Fahrten in Osnabrück stark eingedampft/ Eltern entsetzt″ (Ausgabe vom 22. Februar) und Schulbus-Streit: Stadtwerke müssen im Rathaus antanzen″ (Ausgabe vom 25. Februar).

Da ist der Verkehrsbetrieb nicht in der Lage, vorab mit den Schulen zu reden, um den Bedarf an Bussen festzulegen. Die Anzahl der Schüler und die Fahrstrecken stehen doch ein Jahr fest und das frühzeitig. Und dann Eltern, die ihren Nachwuchs nicht dem Verkehr aussetzen wollen. Wie lange eigentlich? Ab welchem Alter traut man den Kindern die Teilnahme am Verkehr denn zu? Ab 18? Oder in noch höherem Alter?

Jörg Blaschke
Osnabrück

Dem Unmut der Eltern im Schulbus-Streit kann ich mich nur anschließen, wenn auch aus anderem Grund. Die Abfahrtzeiten der Linie 19 vom Neumarkt beziehungsweise Berliner Platz Richtung Wissingen haben sich so verschoben, dass sich nun lange Wartezeiten ergeben. Das Gleiche schon lange morgens: Die Kinder müssen weit vor 7 Uhr aus dem Haus und warten dann in der Stadt auf den Schulanfang. Die Schulzeiten sollten doch eigentlich bei der Planung des Verkehrsnetzes eine zentrale Rolle einnehmen. Ein gesellschaftliches Umdenken im Nahverkehr ist dringend nötig. Aber werden die Kinder von heute mit ihren täglich negativen Erfahrungen als Erwachsene begeisterte Öffi-Nutzer?

Martina Brikner
Bissendorf

Es ist ja alles gut und schön mit dem Umsteigen. Aber ein Erstklässler fährt vom Gretescher Weg zwei Stationen. Gedrängel beim Einsteigen. Gedrängel beim Aussteigen. Dazu kommt noch der Schulranzen... Dann das Warten auf den nächsten Bus. Nach dem Umsteigen am Ölweg wieder zwei Stationen fahren und wieder Gedrängel. Ich kann die Eltern verstehen, die gerade die Schulanfänger mit dem Auto fahren. Natürlich sollen die Kinder das Busfahren lernen, aber nicht jeder hat morgens und mittags die Zeit, die Kinder auf dem Schulweg mit dem Bus zu begleiten.″

Ute Junkermann
Osnabrück

Bildtext:
Die Folgen der Linienreform für Schüler sorgen für Unmut bei den Eltern.
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
Jörg Blaschke, Martina Brikner, Ute Junkermann


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