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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wird es in Pye wieder nach Abfall riechen?
Zwischenüberschrift:
Entsorgungsfirma will am Fürstenauer Weg wachsen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die Firma Meyer Entsorgung″ will wachsen. Offenbar reicht das Gelände an der Ecke Elbestraße/ Fürstenauer Weg nicht mehr aus. Es soll bis zum Süberweg ausgedehnt werden. Anwohner in Pye erinnern sich an unangenehme Gerüche aus der früheren Deponie und würden ihre Nasen davon gerne verschont wissen.

Die große Wiese gegenüber vom Hyde Park ist seit mehr als 25 Jahren für industrielle Nutzungen vorgesehen. Über längere Zeit hat die Stadt diese Fläche für ein geplantes Güterverkehrszentrum bereitgehalten, aber aus dem Vorhaben der 1990er-Jahre ist nichts geworden. Und nun möchte die Firma Meyer das Gelände nutzen.

Sozialdezernentin Katharina Pötter berichtete im Bürgerforum Pye, dass die Verwaltung deshalb an eine Änderung des Bebauungsplans arbeitet. Im Frühjahr sollen die Ratsgremien darüber entscheiden.

Heinrich Halbrügge, CDU-Politiker in Pye, drängt darauf, dass Abfälle dort nicht offen lagern, sondern nur in geschlossenen Gebäuden mit entsprechenden Filteranlagen, damit der Emissionsbeitrag für die benachbarte Bevölkerung noch erträglich bleibt″. Doch das sieht offenbar die Baunutzungsverordnung nicht vor.

Der Fachbereich Städtebau formulierte es so: Eine Festsetzung im Bebauungsplan, dass die Lagerung von Abfällen ausschließlich in geschlossenen Hallen zulässig ist, ist nicht möglich.″ Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt demnach aber doch: Sofern im Genehmigungsverfahren mögliche Konflikte erkennbar werden, können Umweltauflagen erteilt werden.″ Die zuständige Behörde sei das Gewerbeaufsichtsamt.

Dennoch bat Halbrügge die Verwaltung darum, die Emissionen im Blick zu behalten″ in Erinnerung an die Mülldeponie.

Bildtext:
Platz für Abfälle: Die Firma Meyer Entsorgung″ will wachsen entlang des Fürstenauer Wegs bis zum Süberweg. Anwohner befürchten unangenehme Gerüche.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Jann Weber


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