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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wenn der Schutzmann ums Eck kommt...
Zwischenüberschrift:
Markus Bienias geht seit Anfang des Jahres im Schinkel zu Fuß auf Streife
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die älteren Mitbürger im Schinkel kennen die Streifenpolizisten noch, die jüngeren werden nun einen kennenlernen: Markus Bienias ist seit Anfang des Jahres Kontaktbereichsbeamter (KOB) im Stadtteil.

Bienias war bislang in Melle im Streifendienst tätig. Der Schinkel ist Neuland für ihn. Der Stadtteil ist der erste in Osnabrück, der in den Genuss eines KOBs kommt. Die Stelle ist neu geschaffen worden, sagt Polizeisprecher Matthias Bekermann.

Bienias soll für die Bürger im Schinkel ein Ansprechpartner sein. Der 30-Jährige berichtet, er sei schon einige Male zu Fuß durch den Stadtteil gelaufen und dabei skeptisch, aber auch neugierig beäugt worden. Bienias ist durch seine gehende Tätigkeit buchstäblich nah am Bürger, denn normalerweise sitzen Polizisten heutzutage im Auto, wenn sie Streifendienst absolvieren.

Aber Bienias unterscheidet sich von diesen Kollegen auch, da er von der Einsatztätigkeit losgelöst ist. Das bedeutet, er muss nicht sofort los, wenn in seinem Bezirk eine Straftat gemeldet wird, sondern kann sich auf das Gespräch mit den Bürgern konzentrieren. Für die Ermittlungen sind seine Kollegen zuständig. Gleichwohl ist Markus Bienias weiterhin Polizist. Wenn er einen Diebstahl oder einen Überfall sieht, wird er tätig.

Meine Aufgabe ist es, präventiv tätig zu sein″, sagt Markus Bienias. Er zeigt als Polizist Präsenz im Viertel und möchte ein Netzwerk aufbauen. Mit dem Bürgerverein Schinkel, dem Heinz-Fitschen-Haus und dem Stadtteilbüro Soziale Stadt habe er schon Kontakt aufgenommen, sagt er. Das Projekt Soziale Stadt″ hat einen Bezug zur Einrichtung der Stelle. Die Polizei will sich ebenfalls im Stadtteil engagieren und ein friedliches Zusammenleben der vielfältigen Kulturen und Nationalitäten ermöglichen.

Die Präsenz eines Polizisten soll auch der gefühlten Unsicherheit im Bereich Buersche Straße, Schinkelstraße und Venloer Straße entgegenwirken. Statistisch gesehen, gibt es keinen Anstieg von Straftaten in dem Viertel, betont Bekermann. Aber die Bürger haben subjektiv offenbar einen anderen Eindruck, als den, der aus Zahlenwerken folgt: Die gefühlte Unsicherheit dort war auch ausschlaggebend für die Einrichtung der Stelle des Kontaktbereichsbeamten″, sagt Bekermann.

Markus Bienias ist nicht nur ein Kontaktbereichsbeamter, sondern auch ein Pionier, wie Bekermann sagt. Sein Kollege soll Erfahrungen sammeln und diese an andere Beamte weitergeben. So erlebt der Polizist, der zu Fuß auf Streife geht, vielleicht eine Renaissance in Osnabrück. Sein Büro hat Bienias derzeit noch in der Polizeiinspektion am Kollegienwall. Von dort aus geht er nun ebenfalls zu Fuß in den Schinkel. Und dort ist er auch persönlich telefonisch erreichbar unter der Nummer 0541 327-2615.

Bildtext:
Kontaktbereichsbeamter″ heißt heute der Job, der früher gerne mal respektvoll Dorfsheriff″ genannt wurde Markus Bienias soll im Schinkel nicht ein Polizist unter vielen sein, sondern als fester Ansprechpartner fungieren.
Foto:
David Ebener
Autor:
Thomas Wübker


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