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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Ritterschlag″ für Karmann-Insolvenz
Zwischenüberschrift:
Hermann wird Top-Kanzlei des Jahres 2011
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Die Leistungen des Frankfurter Insolvenzverwalters Ottmar Hermann nach der Pleite des Osnabrücker Autobauers Karmann erhalten jetzt bundesweite Anerkennung. Der juristische Branchenfachverlag Juve zeichnet Hermann als Insolvenzverwalter-Kanzlei des Jahres 2011 aus.
Außerdem hat die Wirtschaftswoche″ die Kanzlei Hermann zur Top-Kanzleides Jahres 2011″ ernannt. In Fachkreisen gelte insbesondere die Auszeichnung des Juve-Verlags als Ritterschlag″, freut sich Hermann-Sprecher Pietro Nuvoloni.
Wesentliches Kriterium für die Preisvergabe war die erfolgreiche Arbeit bei Karmann. Nach rund eineinhalb Jahren gelang es dem 60-jährigen Juristen und seinem Team, große Teile des alten Werksgeländes an Volkswagen und an den finnischen Autozulieferer Valmet Automotive zu verkaufen. Hunderte ehemalige Karmänner fanden in den beiden neuen Werken wieder Beschäftigung. In der Begründung der Jury heißt es: Hermann, der erstmals mit der Holzmann-Insolvenz bekannt wurde und 2009 mit Woolworth und Karmann sein Wunderjahr hatte, scheint im Frankfurter Raum die natürliche Wahl für diese Art von Herausforderung, bei der Integrität und Souveränität gleichermaßen zählen. Wettbewerber und Gläubigervertreter rühmen ihn gleichermaßen für seinen Überblick und seine Detailkenntnisse in laufenden Verfahren.″ Ungewöhnlich sei, dass es der Kanzlei gelungen sei, parallel zur Kaufhauskette Woolworth auch den Osnabrücker Autobauer abzuwickeln.
Für diese Leistung wurde die Kanzlei allerdings auch gut bezahlt. Hermann und sein Team kassierten für die ersten drei Monate der Insolvenz 3, 9 Millionen Euro Honorar. Die Karmann-Pleite wird die Kanzlei voraussichtlich zehn Jahre beschäftigen. Nach Informationen unserer Zeitung dürfte Hermann für diesen gesamten Zeitraum rund zehn Millionen Euro Honorar geltend machen.
Autor:
Stefan Prinz


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