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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Hier wird wohl kein Lichtlein brennen
Zwischenüberschrift:
Sutthauser wollen Licht in einer Grünanlage / Stadt sagt Nein
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Zu Fuß einkaufen gehen: Wer in der neuen Siedlung rund um die Bertha-von-Suttner-Straße lebt, hat kurze Wege zu den Rückseiten der Geschäfte am Wulfter Turm. Genau genommen sind es zwei Fußwege durch die Grünanlage. Einige Bewohner der Siedlung fordern eine Beleuchtung aber diesen Gefallen will ihnen die Stadt nicht tun.

Zu der neuen Siedlung gehört auch die Grünanlage, die ebenfalls vor einigen Jahren an der Stadtteilgrenze zu Nahne neu angelegt wurde. Nach und nach entsteht dort eine Idylle, durch die zwei Fußwege führen. Und die eröffnen die Möglichkeit, ohne Auto einkaufen zu gehen. Für manche Anwohner könnten diese Wege jedoch noch eine Annehmlichkeit mehr bieten. Monika Nitsch fragte die Stadtverwaltung: Können dort ein oder zwei Wegeleuchten aufgestellt werden? Im Dunkeln sind die Wege nicht gut zu erkennen, auch für Rollstuhlfahrer ist es dann nicht einfach zum Beispiel für die Bewohner des dortigen Seniorenzentrums.″

Was wird aus diesem Wunsch? Der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) will ihn jedenfalls nicht erfüllen. OSB-Mitarbeiterin Eva Güse begründete dies im Bürgerform Sutthausen so: Wege innerhalb von städtischen Grünflächen werden aus Gründen des Umweltschutzes grundsätzlich nicht beleuchtet.″ Auch gehe es dort um Artenschutz und Nachtruhe für Tiere.

Umweg als Alternative

Außerdem sei es aufwendig, in der Grünanlage elektrische Leitungen zu verlegen und eine Beleuchtung würde darüber hinaus Kosten für die Unterhaltung nach sich ziehen. Bewohner der Siedlung hätten aber eine Alternative: Sie könnten die beleuchteten Fußwege entlang der Hermann-Ehlers-Straße und der Sutthauser Straße nutzen, um dann mit einem Umweg zum Wulfter Turm zu gelangen. Doch Monika Nitsch ließ nicht locker. Sie wandte ein: Von mir aus könnten die Lampen ja um 9 oder 10 Uhr abends ausgehen.″ Güse wies darauf hin, dass die Stadt vor einigen Jahren die Beleuchtung von vielen Wegen in der Stadt Osnabrück entfernt hat. Und sie fügte an: Ich finde es richtig zu sagen: Man kann nicht überall beleuchten.″

Zwar will die Verwaltung den Fall noch einmal prüfen, doch Bürgermeister Uwe Görtemöller befürchtet einen Präzedenzfall″: Dann gibt es in Osnabrück auf einmal wieder ganz viele Wege, die beleuchtet werden müssen.″

Bildtext:
Laternen für eine Grünanlage? Bürger aus Sutthausen wünschen sich eine Beleuchtung auf den Fußwegen zwischen der Bertha-von-Suttner-Straße und den Geschäften am Wulfter Turm. Doch der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) möchte genau dies nicht.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Jann Weber


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