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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Anlieger begrüßen Änderungen
Zwischenüberschrift:
Adolf-Reichwein-Platz in Osnabrück frühestens ab Mitte Februar für Radfahrer tabu
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück In weiten Teilen der Osnabrücker Innenstadt sollen sich die Freigabezeiten für den Radverkehr ändern. Frühestens Mitte Februar ist damit zu rechnen. Anlieger begrüßen die massive Einschränkung für Radler am Adolf-Reichwein-Platz. Auf vielen Straßen der Fußgängerzone dürfen Radfahrer künftig von 20 bis 10.30 Uhr statt bisher 9 Uhr fahren. Rund um den Adolf-Reichwein-Platz mit den Kneipen und dem Koggestrand-Spielplatz ein beliebter Aufenthaltsort schränkt die Stadt den Radverkehr aber deutlich ein. An der Osterberger Reihe und der Alten Münze (am Spielplatz) dürfen Radfahrer bald nur noch von 6 bis 10.30 Uhr fahren. Derzeit ist das Radfahren dort ganztägig zulässig. Die Einschränkung begründet die Stadt mit den vielen Fußgängern und dem hohen Kinderanteil am Platz.

Am 6. Februar werden die Mitglieder des Ausschusses für Feuerwehr und Ordnung über die Änderungen informiert, am 13. Februar die des Stadtentwicklungsausschusses. Anschließend treffe der Fachbereich Bürger und Ordnung die Anordnung für die neuen Zeiten, die Schilder mit den geänderten Zeiten würden daraufhin ausgetauscht, sagt Nina Hoss vom Presseamt der Stadt auf Nachfrage.

Die Ausweitung der Radfahrzeiten in Teilen der Innenstadt wie der Großen Straße von 9 auf 10.30 Uhr begründet die Stadt mit Ladeverkehr, der mittlerweile auch mit dem Rad erfolgt. Damit diese Zielgruppe nicht unsicher ist, ob sie unter die Lade- oder Radverkehrszeiten fallen, wurden die Zeiten für den Radverkehr an die der Ladezeiten angepasst″, sagt Hoss.

Das ist doch ein guter Kompromiss″, kommentiert Bottled″-Chef Henrik Schrage die neuen Zeiten in der Osterberger Reihe. Er begrüße sie schließlich habe sein Personal draußen schon das ein oder andere Tablett eingebüßt″. Einige Radfahrer seien mit teilweise überhöhtem Tempo″ durch die Gasse gefahren und hätten insbesondere Kinder gefährdet.

Ähnlich äußert sich Thomas Richter, Geschäftsführer von Miele-Kerber, ebenfalls an der Osterberger Reihe ansässig. Da können wir doch alle mit leben″, meint er zu der Änderung für den Radverkehr. Gerade für den Spielplatzbetrieb sei sie insbesondere für die Kinder gut″. Die Mehrheit der Radfahrer passiere die Osterberger Reihe durchaus langsam manche würden die Fußgängerzone aber mit einer Fahrradstraße verwechseln.

Die Umgestaltung des Adolf-Reichwein-Platzes rund um den Spielplatz seit Oktober schreitet derweil voran. Wir liegen im Zeitplan″, sagt Hartmut Damerow von Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) auf Nachfrage. Die neue Einfassung des Platzes sei weitgehend gesetzt. Danach folgten Pflaster, Bäume und Fahrradbügel.

Sofern das Wetter auch weiterhin mitspiele, würden die Arbeiten Ende März oder Anfang Februar, also wie geplant, abgeschlossen, sagt Damerow. Der milde Winter spielt uns in die Karten.″ Die Sperrung der Straßen Kamp und Adolf-Reichwein-Platz seit dem vergangenen Montag werde am Freitag aufgehoben. Sie sei unumgänglich gewesen: Das wäre sonst für die Mitarbeiter des OSB und den Verkehr zu gefährlich gewesen, sagt Damerow.

Rund 240 000 Euro investiert der OSB in die Umgestaltung des Platzes. Zuvor, im Juni 2018, hatte der OSB den mittigen Spielplatz erneuert.

Bildtext:
Derzeit dürfen Radfahrer noch ganztägig auf der Osterberger Reihe einer Fußgängerzone fahren. Das ändert sich bald.
Foto:
Jörg Sanders
Autor:
Jörg Sanders


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