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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Eltern besorgt: Schulbus zu gefährlich?
Zwischenüberschrift:
Kritik an Busnetz-Reform / Stadtwerke: Ausstieg erfolgt im geschützten Bereich
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Anfang Februar bekommt Osnabrück ein neues Busnetz. Dann ändert sich eine Reihe von Verbindungen, auch im Schülerverkehr. Beispiel Schinkel-Ost: Dort befürchten manche Eltern eine massive Verschlechterung und wittern Gefahr für ihre Kinder.

Noch können Kinder und Jugendliche, die in Schinkel-Ost jenseits der A 33 im Bereich Gretescher Weg wohnen, mit den Linien 12 und 13 direkt zu den Schulen in ihrem Stadtteil fahren. Ab dem 5. Februar 2020 geht das nicht mehr. Dann tritt die Osnabrücker Busnetz-Reform in Kraft und macht für Wege zur Gesamtschule Schinkel sowie zur benachbarten Diesterweg-Grundschule Umstiege nötig.

Schüler müssen künftig entweder an der Haltestelle Schinkel-Ost oder an der Haltestelle Rosenburg zwischen den neuen Linien M3 und 11 wechseln. Eltern aus dem Neubaugebiet Daumeyersweg und angrenzenden Siedlungen halten das teils für unzumutbar″, weil bei den Umstiegen hier wie dort stark befahrene Straßen (Belmer Straße beziehungsweise Buersche Straße) zu überqueren seien.Sicherer Weg gefordert

Insbesondere Grundschulkinder benötigen eine feste, sichere Möglichkeit, ihre Schule zu erreichen″, betont Christian Albrecht, selbst Vater eines Erstklässlers, in einer E-Mail an unsere Redaktion. Die veränderte Linienführung stehe dem entgegen. Sie führe sogar dazu, dass Schüler den Bus nicht mehr benutzen. Den Eltern bleibt dann nichts anderes übrig, als ihre Kinder selbst zur Schule zu fahren″, mahnt Albrecht. Auch die Informationspolitik der Osnabrücker Stadtwerke sei in diesem Zusammenhang nicht gerade löblich″.

Unsere Redaktion fragte beim Verkehrsbetrieb nach. Sprecher Marco Hörmeyer versichert: Bei der Entwicklung des neuen Busliniennetzes hatten wir die Verbindung aus dem östlichen Bereich der bisherigen Linien 12 und 13 zu den Schulen im Schinkel jederzeit im Blick.″ Für die Schülerbeförderung sei es den Planern immer wichtig gewesen, im Rahmen der neuen Linienführung einen guten, einfachen und sicheren Umstieg zu ermöglichen″. Dies sei über die Haltestelle Schinkel-Ost gewährleistet, die dafür bis zum Sommer umgebaut und erweitert werde.Provisorische Lösung

Zum Start des neuen Osnabrücker Busnetzes am 5. Februar gebe es allerdings eine provisorische Lösung, die nicht barrierefrei ist. Wichtig hierbei ist, dass die Belmer Straße nicht überquert werden muss″, erklärt Hörmeyer. Die Busse würden stadtauswärts durch die vorhandene Buswende fahren, sodass der Ausstieg auf der Nordseite der Belmer Straße und somit im geschützten Bereich erfolge. Stadteinwärts werde eine Haltestelle an der Belmer Straße eingerichtet auch diese sei ohne Überquerung der Straße erreichbar. Ein Umstieg an der Rosenburg ist alternativ auch möglich, aber wegen der beschriebenen Situation an der Haltestelle Schinkel-Ost nicht erforderlich.″

Die Stadtwerke Osnabrück kündigen an, die Schulen über die Änderungen im Schülerverkehr kurzfristig im Detail zu informieren. Darüber hinaus sei das neue Liniennetz der Öffentlichkeit bereits ausführlich vorgestellt worden, unter anderem in allen Bürgerforen. Hörmeyer: Die Pläne waren und sind jederzeit online einsehbar.″

Bildtext:
Unser Archivbild zeigt Schüler im Juli 2015 an einer Bushaltestelle vor der Angelaschule in Osnabrück.
So sieht das neue Osnabrücker Busnetz im Bereich der Schulen in Schinkel-Ost aus. Die Gesamtschule Schinkel und die Diesterwegschule liegen an der Windthorststraße, nahe der Haltestelle Rosenkranzkirche. Diese Station wird künftig nur noch von der Metrobus-Linie M3 angefahren. Viele Schüler müssen deshalb umsteigen.
Foto:
David Ebener
Grafik:
Stadtwerke Osnabrück
Autor:
Sebastian Stricker


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