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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Außen Klinker, innen viel Helligkeit
Zwischenüberschrift:
Drei Monate Umbau haben im Theaterfoyer mehr Raum, Tageslicht und viel Ausblick geschaffen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Vorbei ist es mit dem düsteren Betonbunker-Flair von 1971: Der Foyeranbau des Theaters trägt nun ein schmuckes Klinker-Kleid und strahlt innen weiß, erhellt dazu durch große neue Fensterfronten.

Der Theaterfoyer-Bau zeigt sich von außen in freundlichgelblichem Klinker (hiesiger aus Natrup-Hagen) und passt farblich endlich zum Großen Haus und zum benachbarten Diözesanmuseum. Neue, modern hochgeschnittene Fenster unterstreichen die schlichte Eleganz.
Doch das eigentliche Aha-Erlebnis stellt sich innen ein: Vorher nie gesehenes Tageslicht flutet durch das obere und untere Foyer mit der Theaterkasse. Großzügige Fensterfronten eröffnen attraktive Ausblicke auf die Innenstadt. Jetzt kommt er sorichtig zur Geltung, der wunderschöne Blick auf Dom und den im Frühling zauberhaft blühenden Magnolienbaum, wohl dem am schönsten gewachsenen in der Stadt. Man muss dazu nicht wie früher auf den Balkon des oberen Foyers gehen den gibt es auch gar nicht mehr.
Raum ist stattdessen durch die vorgezogene Außenwand gewonnen worden. Keine dunkle Decke mehr, keine roten Türen und Geländer: Alles ist nun weiß, wirkt hell, leicht und durch die Ausblicke transparent. Auch Architektur kann Signale setzen (Architektenbüro BR aus Essen).
Die obere Theke ist etwas kleiner geworden, dafür gibt es dahinter jetzt einen neuen Fluchtweg aus dem Haus: Wärme- und sicherheitstechnische Veränderungen haben eine große Rolle für diesen Bauabschnitt gespielt, wie der kaufmännische Direktor Matthias Köhn bei einem Rundgang erläutert. Unten ist der Kaffeebereich verschwunden, und ein neuer, von Theaterkantinenchef Bernd Hanser mit bewirtschafteter Bistrobereich (auch mit warmen Gerichten) ist in die Raummitte gewandert. Ein Betonwulst über der Eingangstür ist verschwunden und überhaupt das Gefühl von Enge und Dunkelheit im so zentralen Treffpunkt vor jeder Theateraufführung. Auch auf der Außentreppe ist mehr Platz entstanden: Die Bistrotische sind an die Seite versetzt worden, wo früher Grünzeugwuchs.
Offizielle Eröffnung des umgebauten Theaterfoyers ist am Freitag, 30. September. Dann wird auch die Theaterkasse wieder aus dem Container auf dem Theatervorplatz ins Foyer zurückziehen.

Bildtext:
Farblich angepasst: Nicht länger als Fremdkörper präsentiert sich das Theaterfoyer neben Bühnenbau und Dom-Gebäuden, auf die nun der Blick aus dem Fenster fällt.
Fotos:
Thomas Osterfeld
Autor:
Christine Adam


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