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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ärger über rücksichtslose Parkerei
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Stadt auf dem , Falschparkerauge′ blind? und dem Kommentar Falschparker sind asozial″ von Jörg Sanders (Ausgabe vom 5. November).

Es freut mich, dass Sie dieses Thema aufnehmen, denn ich habe den Eindruck, die Stadt ist auf diesem Auge blind oder ihre Reaktion auf die zunehmend rücksichtslose Parkerei ist nicht ausreichend. Dieser Trend ist leider seit ein bis zwei Jahren in der vorderen Wüste um den Jahnplatz zu beobachten. Es wird nächtelang in zweiter Reihe geparkt, Wendeplatten werden zugeparkt, sodass man nur noch mit mühsamer Rangiererei wieder aus der Sackgasse kommt, und die Radwegekreuzung Weidenstraße/ Jahnplatz ist häufig so zugeparkt, dass man als Autofahrer die vorfahrtsberechtigten Radfahrer nicht mehr sehen kann. Es passiert nichts. Nach 20 Uhr scheint es keinerlei Kontrollen seitens der Stadt mehr zu geben, die Polizei erklärt sich als nicht zuständig. Abends erscheint mir der Jahnplatz als zunehmend rechtsfreier Raum, was den ruhenden Verkehr angeht. Ich sehe es genau wie Ihr Kommentator, das ist asozial, und die Betreffenden reagieren wohl leider nur auf einschneidende Maßnahmen wenn die ausbleiben, wird es wohl immer schlimmer.

Ich suche übrigens auch häufig abends einen Parkplatz. In den letzten zehn Jahren habe ich immer einen (legalen) gefunden, weiter als zwei Blöcke musste ich noch nie nach Hause laufen.″

Prof. Dr. Stefan Taeger
Osnabrück

Frau Pötter kennt meines Erachtens die rechtliche Lage nicht gut genug, wenn sie sagt, die rechtlichen Hürden beim Abschleppen von Radwegparkern seien zu hoch und eine Behinderung reiche nicht aus. So hat zum Beispiel das Verwaltungsgericht Berlin bestätigt, dass Radwegparker abgeschleppt werden können und es dabei noch nicht mal darauf ankomme, ob Radfahrer wegen des Falschparkers tatsächlich gezwungen würden, den Radweg zu verlassen. Ausreichend sei, dass Radfahrer durch den Pkw behindert würden. Sicher ist es oft schwierig, rechtzeitig vor Ort zu sein. Wenn aber, wie bei VfL-Spielen, mit Ansage und Kenntnis der Stadt regelmäßig Geh- und Radwege für die Dauer von drei Stunden zugeparkt werden und es dafür, wenn überhaupt, nur Strafzettel gibt, dann lässt das meines Erachtens erkennen, dass die Stadt nicht abschleppen will und ihrer Aufgabe der Gefahrenabwehr demnach nicht nachkommt.″

Daniel Doerk
Osnabrück

Der Aussage von Jörg Sanders , Falschparker sind asozial′ im Kommentar zu seinem Artikel über Falschparker kann ich nur zustimmen. Seit der Umgestaltung der Miquelstraße kommt es während des Marktes am Freitag ständig zum Zuparken des Bürgersteigs vor der Josefskirche. Selbst der Überweg wird nicht verschont. Spricht man Falschparker darauf an, dass es sich um einen Bürgersteig handelt und nicht um Parkfläche (diese ist mit dunkler Pflasterung deutlich sichtbar abgesetzt), muss man Beschimpfungen über sich ergehen und sich vorwerfen lassen, sich zum Ordnungshüter aufzuspielen. [...]

Wie mir im Ordnungsamt bestätigt wurde, arbeiten die Mitarbeiter des Verkehrsaußendienstes wegen der Anfeindungen oft nur zu zweit und gehen ungern in bestimmte Stadtgebiete. Falschparken ist genauso eine egoistische Rücksichtslosigkeit wie das immer häufiger festzustellende Überfahren von roten Ampeln, Blockieren von Kreuzungen, Drängeln, die Nutzung von für andere Verkehrsteilnehmer reservierten Flächen und das Überschreiten der Schrittgeschwindigkeit in Fußgängerzonen egal, ob es sich um Auto-, Bus-, Lkw-, Motorrad- oder Radfahrer handelt.″

Klaus Jacobs
Osnabrück
Autor:
Prof. Dr. Stefan Taeger, Daniel Doerk, Klaus Jacobs


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