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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Olle use!″ Feiern Sie mit?
Zwischenüberschrift:
Leser-Erinnerungen an den 11. September 2001
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Nur wenige Tage in der Geschichte haben sich in das Bewusstsein aller Zeitgenossen so tiefeingegraben wie der 11. September 2001. Fast alle wissen noch, wo sie gerade waren, als sie von den Anschlägen auf das World Trade Center erfuhren. Briefe und Kommentare auf OS-Nachbarn.de, die uns in den vergangenen Tagen erreichten, machen deutlich, wie lebendig die Erinnerung an diesen Tag auch zehn Jahre später ist.

Am 11. September 2001freuten mein Mann und ich uns auf ein Orgelkonzert am Abend in St. Marien [...]″, schrieb Helga Thiele. Gegen 17 Uhr erreichte uns telefonisch von einem Freund die Horrormeldung. Wir schalteten den Fernseher an und trauten unseren Augen nicht. Dieses Inferno! Nach tiefem Durchatmen war uns klar, wo wir vielleicht etwas Ruhe wieden finden würden: in der Marienkirche vor unserer Lieblingsmadonna am rechten Pfeiler vor dem Altar. Die Kirche war [...] höchstens halb besetzt, aber unsere Entscheidung war richtig.″ Für Claus Rezny und seine Frau war der Tag ein furchtbarer und glücklicher Tag zugleich: Meine Frau und ich sind morgens zur Geburt unserer ersten Enkeltochter nach Münster gefahren. [...] Ab 11 Uhr zeigte das Fernsehen ohne Ton die Bilder der brennenden Twin Tower in NewYork. [...] Und unser Sohn Carsten war seit einer Woch ein New York. Hatte auch vor, die Türme zu besichtigen. Zu Hause angekommen, war dann der erste Weg zum Telefon. Und der Anrufbeantworter blinkte! Es kam die ruhige und unaufgeregte Stimme unseres Sohnes: Hallo! Ihr habt ja sicher gehört, was in New York passiert ist, aber wir sind schon seit zwei Tagen im Shenandoah Nationalpark in Virginia!′″
Auf OS-Nachbarn.de erinnerte sich Veronika F.: Am 11. September 2001 war ich morgens arbeiten. Wieder zu Hause angekommen, habe ich Nachrichten gehört und von diesem schrecklichen Anschlag gehört. Ich habe das Fernsehen angemacht, die Bilder gesehen und war schockiert. Abends wurden die Freunde meiner Kinder von deren Mutter abgeholt. Diese meinte zu mir: Das wird Bush nicht ruhen lassen, es wird Krieg geben.′ Ich habe mich sehr unsicher undängstlich gefühlt.″
Weitere Beiträge lesen Sie auf der Seite Im Netz″ im Wochenende! und auf OS-Nachbarn.de.
Zu unserem Foto von heute: Wer in diesen Tagendurch die Osnabrücker Altstadt geht, merkt es sofort: Die Heger Laischaft feiert nach sieben Jahren wieder Olle use″. Die Straßen und Häuser sind mit Grün geschmückt, an vielen Orten sind lustige Figuren zu sehen, und auf zahlreichen Plakaten kann man launige Sprüche und bissige Kommentare zur Lokal- und Weltpolitik lesen.
Was verbinden Sie mit diesem besonderen Volksfest? Nehmen Sie daran teil oder ist es Ihnen zu altmodisch und fremd? Schreiben Sie uns auf OS-Nachbarn.de.

Bildtexte:
Stille Trauer nach den Terroranschlägen auf dem Nikolaiort.
Vom Heger Tor bis an die Grenzen des gemeinsamen Besitzes gehen die Mitglieder der Heger Laischaft bei ihrem Schnatgang.
Fotos:
Jörn Martens, Archiv: Hartwig Fender
Autor:
Frank Riehemann


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