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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stadt erhält Millionen für umweltsensitives Verkehrsmanagement
Zwischenüberschrift:
Geld aus VW-Milliarde für intelligente Ampelsteuerung und Radschnellweg Osnabrück–Belm
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Osnabrück erhält eine Finanzspritze aus Hannover: Für seine geplante intelligente Ampelsteuerung und weitere Projekte bekommt die Stadt 3, 4 Millionen Euro aus der sogenannten VW-Milliarde.

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) unterschrieb am Freitag einen entsprechenden Vertrag. Das Geld stammt aus der sogenannten VW-Milliarde die Strafzahlung, die der Autokonzern wegen der betrügerischen Manipulation von Abgaswerten an das Land zahlen musste.

Insgesamt schüttet das Ministerium 20 Millionen Euro an vier Städte im Land aus. Entsprechend der Einwohnerzahl erhält Hannover 11, 05 Millionen Euro, Oldenburg 3, 45 und Hildesheim 2, 1 Millionen Euro aus dem ökologischen Bereich des Wirtschaftsförderfonds, teilte das Ministerium mit. Welche konkreten Maßnahmen letztlich mit den Mitteln umgesetzt werden, müsse noch einvernehmlich zwischen dem Umweltministerium und den jeweiligen Städten festgelegt werden.

Osnabrück möchte mit dem Geld das geplante umweltsensitive Verkehrsmanagement finanzieren. Ende Oktober vergangenen Jahres hatte der Rat der Stadt die Einführung des intelligenten Ampelsystems beschlossen, um die Luftqualität zu verbessern. 3, 826 Millionen Euro hatte die Stadt damals für das technische System veranschlagt. Damit soll Einfluss auf Verkehrsmenge und - situation genommen werden. Grundlage für ein solches System ist die Erfassung, Verarbeitung und Auswertung aller relevanten Verkehrs- und Umweltdaten in Echtzeit.

Zudem soll ein Teil des Geldes aus Hannover in den Radschnellweg Osnabrück– Belm sowie in das geplante Fahrradparkhaus am Bahnhof für mehr als 2000 Räder fließen. Auch die Anschaffung privater Lastenräder wollte die Stadt mit dem Geld fördern. Das Umweltministerium gab hierfür aber kein grünes Licht. Nun plant die Stadt ein Förderprogramm ab dem kommenden Jahr aus eigenen Mitteln.
Autor:
Jörg Sanders


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