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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Der neue Becher ist dunkelrot
Zwischenüberschrift:
Das gibt es Neues auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Wenn am kommenden Montag, 25. November, der Weihnachtsmarkt startet, stehen sie für viele Besucher wieder im Mittelpunkt: die Weihnachtsmarkt-Becher, in denen Glühwein, Kakao und andere Heißgetränke angeboten werden. 2019 sind die Becher außen dunkelrot und innen hell gestaltet. Und vor allem: Sie sind anders als im Vorjahr pünktlich geliefert worden. Alle Becher sind da und zu 99 Prozent schon an die Anbieter verteilt″, berichtete Bernhard Kracke, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Weser-Ems. Dem Weihnachtsmarktvergnügen stehe nichts mehr im Wege.

Die Form der Becher bleibt in diesem Jahr gleich. Wir haben mit dieser Form gute Erfahrungen gemacht″, sagte Kracke. In dem geschwungenen Becher mit der kleinen Öffnung bleibe das Getränk einfach länger heiß. Biostrohhalme

Die Becher selbst sind mittlerweile zu echten Sammlerobjekten geworden. Jedes Jahr gibt es eine neue Farbkombination, alle drei Jahre eine neue Form. Das Konzept eines einheitlichen, wiederverwendbaren Bechers für alle Buden, den man auch an jeder Bude zurückgeben kann, hat sich mittlerweile auf nahezu allen Weihnachtsmärkten der Republik durchgesetzt. Dabei wird gern vergessen, dass die Idee aus Osnabrück kommt.

Die Weihnachtsmarktmacher achten zudem, dem Zeitgeist entsprechend, noch stärker auf das Thema Nachhaltigkeit und Müllvermeidung. Bereits im vergangenen Jahr haben viele Besucher freiwillig auf Strohhalme in den Getränken verzichtet″, berichtete Kracke. Jetzt können wieder alle ohne Reue zum Strohhalm greifen. Wir setzen erstmals auf dem gesamten Weihnachtsmarkt Biostrohhalme ein″, erklärte der Schausteller-Chef. Diese bestünden zum größten Teil aus Maisstärke. Wichtig sei gewesen, dass die Strohhalme hitzebeständig seien. Und ja: Die neuen Halme schmelzen nicht. Wir haben das ausführlich persönlich getestet″, versprach Kracke.

Neu gestaltet wird auch das Winterdorf am Schloss. Der kleine Bruder des Weihnachtsmarktes bekommt bereits im zweiten Jahr seines Bestehens einen neuen Look. Um eine kleine Holzkirche herum ordnen sich sieben Holzbuden wie in einem kleinen Dorf an″, erzählte Organisator Andreas Wiesing. Dank der großflächigen Überdachung werden die Besucher auch bei Regen nicht nass.″ Von Donnerstag, 28. November, an öffnet das Weihnachtsdorf immer donnerstags und freitags um 16 Uhr sowie samstags und sonntags um 12 Uhr. Musikalisches Highlight werden die beiden Auftritte der Rockabilly-Band Buddy & the Hotdogs″ sein, die am 6. und 21. Dezember mit einer Akustikshow auf der Bühne stehen wird.

Eine Lösung wurde außerdem für den Übergang zwischen dem Weihnachtsdorf und der Eiszauber″-Spielfläche am Ledenhof gefunden. Man werde einen entschleunigten″ Übergang anbieten, stellte Gerd Lindtke vom Ordnungsamt in Aussicht. Die Besucher könnten so zwischen den beiden Märkten hin- und herwechseln, ohne jedes Mal einen Umweg zu laufen. Einen Sprint über den Neuen Graben wollte die Behörde jedoch verhindern. Immerhin ist es eine vierspurige Straße″, so Lindke. Für ihn selbst ist es übrigens der letzte Weihnachtsmarkt, den er organisiert. Nach mehr als 40 Jahren bei der Stadt geht er in den Ruhestand. Im kommenden Jahr werde er den Weihnachtsmarkt erstmals ganz entspannt als Besucher erleben, sagte er mit deutlicher Vorfreude.

Der Weihnachtsmarkt endet am Sonntag, 22. Dezember 2019. Der Eiszauber auf dem Ledenhof ist sogar noch eine Woche länger geöffnet, bis Sonntag, 29. Dezember.

Bildtexte:
Der Aufbau läuft denn ab Montag sollen hier Kakao und Glühwein fließen.
So sieht er aus: Beim Eiszauber auf dem Ledenhof konnte der neue Becher bereits getestet werden.
Fotos:
Jörn Martens, R. Schäfer
Autor:
Robert Schäfer


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